Alterswohnprojekt nimmt zweite Hürde problemlos
Seegräbner heissen Gestaltungsplan gut
Die Gemeindeversammlung ist kurz und das Resultat eindeutig: Seegräben soll eine Siedlung für altersdurchmischtes Wohnen erhalten.
Das grösste Problem des Abends ist das Aufstarten des Beamers. Erst das beherzte Eingreifen des Gemeindeschreibers lässt die Folie aufleuchten, auf der steht, worum es am Dienstagabend geht: Die 57 anwesenden Stimmberechtigten – immerhin knapp sechs Prozent aller stimmberechtigten Seegräbnerinnen und Seegräbner – haben über den privaten Gestaltungsplan Grossweid zu befinden.
Hinter diesem abstrakten Begriff steht das Vorhaben der Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Zürich (WSGZ), im Seegräbner Quartier Sack eine kleine Siedlung für altersdurchmischtes Wohnen zu erstellen. In zwei Mehrfamilienhäuser werden 23 2½- bis 4½-Zimmer-Wohnungen erstellt. Hinzu kommt ein Gemeinschaftsraum, der als Begegnungsort für die Bewohner der Überbauung, aber auch für diejenigen des Quartiers dienen soll.

