In Uster startet Asyl-Aufnahmeklasse im Schulhaus Weidli
Ab 1. Dezember
Im Schulhaus Weidli werden schon bald unbegleitete minderjährige Asylsuchende unterrichtet. Deutschunterricht und die Angewöhnung an die hiesige Kultur stehen dabei im Vordergrund.
Ab dem 1. Dezember werden bis zu 60 unbegleitete minderjährige Asylsuchende (sogenannte MNA), die hauptsächlich aus Afghanistan stammen, im kantonalen Durchgangszentrum im ehemaligen Gesundheitszentrum für das Alter «Rosengarten» untergebracht und von der Caritas betreut. Dies schreibt das Schulpräsidium der Sekundarschule Uster in einer Medienmitteilung.
Ein kleiner Teil dieser MNA sei noch im schulpflichtigen Alter, also unter 16 Jahre alt.
Integration und Sprachunterricht
Für diese schulpflichtigen Asylsuchenden werde eine sogenannte Aufnahmeklasse gebildet. Die Sekundarstufe Uster rechnet mit 8 bis 14 Schülern.
Die Schulpflege habe entschieden, die Aufnahmeklasse Asyl in der Schuleinheit Weidli zu integrieren, wo die Kinder in einer zusätzlichen Klasse unterrichtet werden.
Die Kinder besuchen die Aufnahmeklasse Asyl für höchstens ein Jahr und erhalten Anfangsunterricht in Deutsch als Zweitsprache (DaZ) und Unterricht in anderen Fächern. Das Ziel sei, die Jugendlichen insbesondere in Deutsch zu unterrichten – und sie mit den hiesigen Gepflogenheiten und der Schweizer Kultur vertraut zu machen.
