Uster muss ein weiteres Jahr auf die Weihnachtsbeleuchtung verzichten
Sparen für Sanierung
Die Weihnachtsbeleuchtung in Uster bleibt erneut ausgeschaltet. Ums Stromsparen geht es heuer aber nicht.
Die Ustermer Weihnachtsbeleuchtung ist sanierungsbedürftig. Deshalb verzichtet der Verein Herzkern dieses Jahr auf eine Montage im Stadtzentrum.
Die Stadt muss also ein weiteres Jahr ohne Weihnachtsbeleuchtung auskommen. Letzten Winter blieben die Sternenbilder ausgeschaltet, um Strom zu sparen. Dieses Jahr will der Verein vor allem Geld sparen und für die Sanierung der Beleuchtung zurückstellen.
«Auch das Geld, das wir letztes Jahr mit dem Ausfallen der Montage eingespart haben, wollen wir für die Instandsetzung nutzen», sagt Vorstandsmitglied Gianluca Di Modica, der auch für die FDP im Ustermer Gemeinderat sitzt. «Insgesamt können wir so rund 80’000 Franken für die Sanierung aufwenden.»
Reparieren statt neu kaufen
Denn in den letzten Jahren konnte die Weihnachtsbeleuchtung nicht mehr komplett aufgehängt werden, da mehrere Kugeln der Sternenbilder defekt waren.
«Deshalb haben wir die Situation im Vorstand analysiert», erläutert Di Modica. Im Raum stand auch, die Beleuchtung ganz zu ersetzen. «Wir haben uns nun aber entschieden, zuerst eine Sanierung an die Hand zu nehmen.»
Damit dafür genügend Geld vorhanden ist, verzichtet man ein weiteres Jahr auf die Beleuchtung. «Dieses Jahr hat das mit dem Stromsparen nichts mehr zu tun», betont Di Modica. Dieses Vorgehen ist mit dem Ustermer Stadtrat, mit welchem der Verein Herzkern einen Leistungskontrakt hat, abgesprochen.
Die Ustermer Weihnachtsbeleuchtung gibt es seit 2007. Finanziert wurde die Beleuchtung, deren Kosten sich damals auf 776'000 Franken beliefen, durch den Gewerbeverband und die Stadt Uster. Als 2017 der Verein Herzkern gegründet wurde, übernahm dieser die Beleuchtung.
