Weshalb Wetzikon eine Themenwoche zu Rassismus braucht
Sozialvorsteher im Interview
Menschen mit Migrationshintergrund sind immer wieder von systemischem Rassismus betroffen. Das hat die Stadt Wetzikon erkannt – und will dem gezielt entgegenwirken.
Herr Vogel, Sie sind Sozialvorsteher in Wetzikon, weshalb braucht es eine Themenwoche zu Rassismus und Diskriminierung?
Remo Vogel: Wir haben in Wetzikon seit Jahren ein Konzept zur Integrationsförderung. Deshalb gibt es einen bunten Strauss an Angeboten, wie zum Beispiel den bekannten Treffpunkt West 36 mit dem Schreibdienst oder diversen Sprachkursen sowie die Spielgruppe Plus, die für Kinder aller Muttersprachen offensteht. Wir stehen also eigentlich sehr gut da im Bereich Integration und haben in meinen Augen kein Rassismus- oder Diskriminierungsproblem. Aber ich sage immer: «Wehret den Anfängen.»
Was meinen Sie damit?

