Oberländer Restaurants behalten ihre Michelin-Sterne
Keine Ab- oder Aufwertungen
Der «Guide Michelin» hat wie jedes Jahr seine Selektion bekannt gegeben. Für die zwei Sternerestaurants im Oberland gilt der Status quo.
Ein neues Sternerestaurant im Oberland gibt es zwar nicht, doch die zwei bisher ausgezeichneten Gasthöfe, die «Badstube» des «Sternen» in Wangen bei Dübendorf, wo Historie und Moderne vereint werden, sowie das Restaurant Apriori im Bubiker «Löwen», das jeden Abend ein neues Gourmetmenü auf der Karte hat, dürfen ihren Stern behalten. Dies geht aus der diesjährigen Auswahl des «Guide Michelin» hervor.
Neben den beiden mit einem Stern ausgezeichneten Restaurants finden sich drei weitere Oberländer Gaststätten in der Selektion des Restaurantführers.
Zum einen die «Blume» in Uster, die mit einem Bib Gourmand, den der «Guide Michelin» für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis vergibt, ausgezeichnet ist. Oder der alte Gasthof Bären in Grüningen, der für seine Wildgerichte bekannt ist und erst seit August im Guide erscheint. Aber auch die zum Bubiker «Löwen» dazugehörige, preisgünstigere «Gaststube» ist im Guide weiterhin vertreten. (lda)
Der «Michelin-Führer» (französisch: «Guide Michelin») besteht aus einer Reihe von Reiseführern der französischen Reifenfirma Michelin. Jährlich werden im ältesten europäischen Leitfaden die besten Restaurants und Hotels mit bis zu drei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Die fünf Bewertungskriterien sind die Qualität der Produkte, die Beherrschung des Geschmacks und der Kochtechniken, die Spiegelung der Persönlichkeit des Küchenchefs im kulinarischen Erlebnis, das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Kohärenz zwischen den Inspektionen.
