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Eine neue Wirtin übernimmt den «Frieden» in Wila

Ursi Lüthi ist Gastronomin mit langjähriger Erfahrung. Sie soll den «Frieden» in Wila in die Zukunft führen.

Ursi Lüthi ist eine erfahrene Gastronomin. Jetzt übernimmt sie die Führung des Restaurants Frieden in Wila.

Foto: Annette Saloma/PD

Eine neue Wirtin übernimmt den «Frieden» in Wila

Ursi Lüthi folgt auf Madeleine Röck

Wila hat immer noch eine Dorfbeiz – und das soll so bleiben. Ihre Geschicke legt die Eigentümerin aber in neue Hände und plant viele Veränderungen.

Die Veränderungen im Gasthaus Frieden in Wila gehen weiter. Erst im Frühling wurde der neue Saal feierlich eröffnet. Und nun übernimmt ab Ende Oktober eine neue Wirtin die Dorfbeiz in Wila.

Ursi Lüthi wird Betriebsleiterin im Restaurant Frieden. Das schreibt die Gasthof Gyrenbad AG, der das Restaurant gehört.

Die 58-jährige Aadorferin ist Gastronomin mit langjähriger Erfahrung. Seit über 30 Jahren arbeitet sie in leitenden Positionen von Gastronomiebetrieben. Seit 2018 war Lüthi Wirtin im Restaurant Kafi Burehus in Winterthur Seen. Zuvor leitete sie während fünf Jahren das Restaurant-Hotel Linde in Aadorf und war über acht Jahre Geschäftsleiterin des Restaurants Gotthard 1900 in Winterthur.

Röck bleibt

Lüthi wird damit Nachfolgerin von Madeleine Röck. Sie hat im Haus zuerst Mädis Genusslädeli und später Mädis Beizli betrieben. Letzten Sommer übernahm dann die Gasthof Gyrenbad AG, deren Mutterfirma Furrer Immobilien AG das Haus seit sechs Jahren gehört, das Restaurant. Die Gesellschaft betreibt auch den gleichnamigen Gasthof in Turbenthal.

Ein Mann und eine Frau sitzen an einem Tisch und lächeln in die Kamera.
Madeleine Röck (rechts), hier mit Verwaltungsratspräsident Elias Furrer, wird dem «Frieden» trotzdem treu bleiben.

Die ehemalige Betriebsleiterin wird aber auch weiterhin Teil des «Frieden»-Teams sein und die Gäste begrüssen. Die personellen Änderungen seien auch auf Wunsch von Röck geschehen, steht weiter in der Mitteilung.

«Gute Überlebenschance»

Röck war bis im August Mitinhaberin des «Friedens», nun hat sie sämtliche Beteiligungen abgetreten. Damit befindet sich die Frieden Wila GmbH zu 100 Prozent in den Händen der Gasthof Gyrenbad AG.

Deren Verwaltungsratspräsident Elias Furrer ist sich sicher, dass eine Dorfbeiz in Wila trotz eines herausfordernden Marktumfelds eine gute Überlebenschance hat.

«Gemeinsam mit internen und externen Fachpersonen aus der Gastronomie haben wir die Synergie- und die Entwicklungspotenziale für den ‹Frieden› analysiert und uns dabei auch den ungemütlichen Fragen gestellt», lässt er sich in der Mitteilung zitieren. «In einem zweiten Schritt haben wir Entscheide getroffen, die nicht nur Mut, sondern auch einige personelle und finanzielle Ressourcen erforderten.»

Pause vor dem Neustart

Das Ziel der Eigentümerin ist klar: die Sicherstellung und der Ausbau des gastronomischen Angebots in der Gemeinde Wila – für Bevölkerung, Gewerbe und Vereine. Hier soll Ursi Lüthi neue Impulse setzen. So sollen die Partnerschaften mit lokalen und regionalen Lebensmittel-Produzenten, wo immer möglich, ausgebaut werden.

Immer am letzten Wochenende im Monat wird zudem ein saisonales kulinarisches Spezialangebot kreiert, zum beispiel ein Cordon-bleu-Event oder eine Metzgete. Auch für Vereinsanlässe wollen die Betreiber neue Angebote schaffen.

Bevor die Ära Lüthi im «Frieden» am 30. Oktober beginnt, gibt es aber eine kurze Pause. Vom 9. bis 27. Oktober bleibt die Dorfbeiz geschlossen.

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