Gefährliche Hittnauer Kreuzung bekommt endlich einen Zebrastreifen
Nach Petition von Eltern
Eltern forderten in Hittnau Anfang Jahr einen Fussgängerstreifen im Bereich der reformierten Kirche, wo die Kreuzung sehr unübersichtlich ist. Nun hat die Gemeinde eingelenkt. Die entsprechenden Arbeiten laufen bereits.
Die unübersichtliche Verzweigung bei der reformierten Kirche Hittnau an der Jakob-Stutz-Strasse ist in der Gemeinde seit langer Zeit ein Thema. Nun haben 400 Unterschriften – das sind 14 Prozent der Stimmberechtigten – von besorgten Eltern ihre Wirkung erzielt.
Acht Familien haben ihr Ziel erreicht. Seit dem 8. August sind im Auftrag der Gemeinde Arbeiten im Gange, um bis zum 18. August mit einem neuen Fussgängerstreifen die Schulwegsicherheit von Kindern zu verbessern.
Besorgte Eltern
«Wir sind froh, dass bis jetzt noch nichts Schlimmes passiert ist», sagte Seraina Lüssi, eine der Initiantinnen der Elterngruppe, noch im vergangenen März. «Aber mit dem zunehmenden Verkehr ist das nur eine Frage der Zeit. Wir haben Angst um unsere Kinder.»

Diese Sorge teilte auch der Kanton, der die Hoheit über die Kantonsstrasse innehat. Das kantonale Tiefbauamt führte letztes Jahr in Oberhittnau eine Verkehrsanalyse durch. «Die Analyse hält fest, dass die in den Hauptverkehrszeiten stark frequentierte Kantonsstrasse überquert werden muss und diese Situation für den in diesem Abschnitt vorhandenen Schulweg problematisch ist», hiess es in einer Mitteilung der Gemeinde vom vergangenen Herbst.
Spürbare Erleichterung
Initiantin Seraina Lüssi zeigt sich auf Anfrage erleichtert. Sie ist erstaunt, wie zügig die Angelegenheit geregelt wurde. «Ich bin überrascht, dass wir uns so rasch Gehör verschaffen konnten und unsere Petition Wirkung gezeigt hat.»
Ihr falle, wie vielen anderen Eltern, ein Stein vom Herzen. Die unübersichtliche Stelle habe schon Eltern früherer Generationen beschäftigt. Dass auch der Kanton nun so schnell eingelenkt hat, freut sie.
Mit den Bauarbeiten für den ersehnten Fussgängerstreifen wurde am 8. August begonnen. Diese dauern voraussichtlich bis zum 18. August an. Die Bauarbeiten finden vorwiegend im Trottoirbereich statt. Während der Arbeiten sei mit Behinderungen zu rechnen. Das Ziel aller am Bau Beteiligten sei es, die Einschränkungen für die Anwohner und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten. Arbeitsbedingte Emissionen (Lärm, Staub usw.) seien jedoch unvermeidbar. (lda)
