Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Abo

Gesellschaft

Am 1. August kommen in Wila Jung und Alt auf ihre Kosten

Die einen zeuseln lieber, während andere leisen Reden lauschen. Das war der 1. August in Wila.

Viel spannender als im Festzelt warten: mit Feuer spielen.

Foto: Bettina Schnider

Am 1. August kommen in Wila Jung und Alt auf ihre Kosten

Bundesfeier im Tösstal

Die Bundesfeier in Wila bietet alles, was das Herz begehrt: Würste vom Grill, Reden – und natürlich viel Feuer.

Domenik Ledergerber hatte keine einfache Aufgabe. Der SVP-Kantonsrat aus Herrliberg war an der Bundesfeier in Wila als Redner eingeladen.

Doch er tat dies unter erschwerten Umständen: Ledergerber war wegen einer Erkältung sehr heiser. Dank dem Mikrofon konnten die Anwesenden auf der Hofwis aber trotzdem seinen Worten lauschen.

Der Landwirt und Unternehmer hatte das Thema Heimat gewählt. «Die Vielfalt, die verschiedenen Schweizer Kulturen in unserem Land, das zeichnet unsere Heimat, unsere Schweiz aus», sagte er.

Einstimmen aufs Dorffest

«Ich hoffe, dass auch Wila für Sie Heimat bedeutet», führte er aus. «Wila mit seiner eigenen Kultur, seiner eigenen Identität und seinen eigenen Bräuchen.» Und er erinnerte daran, dass sich die Wilemer 1466 von den Turbenthalern gelöst hatten.

Nach dem Kantonsrat richtete auch Gemeindepräsident Simon Mösch (Die Mitte) noch einige Worte an die Anwesenden. Dabei dankte er der SVP Wila für die Organisation des Abends: «Sie haben sogar dafür gesorgt, dass Petrus zur rechten Zeit den Hahn abstellt.»

Ausserdem lobte er das Engagement im Dorf, das auch grosse Veranstaltungen möglich macht – so, wie das Dorffest in gut zwei Wochen.

Laternenumzug als Alternativprogramm

Die jüngeren Gäste hatten während dieser Ansprachen anderes – und in ihren Augen wohl Besseres – zu tun. Während die einen vor dem Festzelt mit Wunderkerzen zeuselten, durften andere am Laternenumzug teilnehmen.

Eine Handvoll Kinder, begleitet von einigen Erwachsenen, machten sich auf den Weg. Sie kehrten gerade zurück, als die Erwachsenen die vier Strophen der Nationalhymne gesungen hatten.

Für einige gab es dann nochmals eine kurze Stärkung, bevor traditionsgemäss das Höhenfeuer entfacht wurde.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns