Turbenthal feiert seinen Kreisel mit Marschmusik und Apéro
«Gut Ding will Weile haben»
Der neue Kreisel hat den Turbenthalern viel Geduld abverlangt. Grund genug, das Bauwerk zu feiern – auch wenn einige immer noch das Haar in der Suppe finden.
Es war ein besonderer Ort für einen Festakt. Hinter Gemeindepräsident René Gubler (FDP) kurvten zahlreiche Autos und Motorräder durch den neuen Kreisel bei der reformierten Kirche Turbenthal – und sorgten für die entsprechende Geräuschkulisse.
Gubler war trotzdem in Festlaune: Er hatte die Ehre, den Neubau des Kreisels mit einigen Worten zu würdigen. Er habe auf Wikipedia nachgeschaut, erzählte er. «Ein Kreisel ist ein Verkehrsknotenpunkt», sagte er nicht ohne Stolz.
Ein Kreisel – in vielen Städten und Gemeinden sind sie zahlreich vorhanden – ist der Gemeinde Turbenthal ein richtiges Fest wert. Denn im Tösstal gibt es nur zwei davon: einen in Zell und seit letztem September auch einen in Turbenthal. Und es scheint, als würde ein solcher Knotenpunkt den Status einer Gemeinde nochmals erhöhen.

