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Auf dem Bühler-Areal entsteht eine Überbauung

Bühler verschwindet, Wohnraum entsteht: Wo einst Sägen hergestellt wurden, entstehen drei Wohnblöcke.

Auf dem Bühler-Areal entsteht eine neue Überbauung mit drei Häusern.

Foto: Bettina Schnider

Auf dem Bühler-Areal entsteht eine Überbauung

Neue Wohnungen in Turbenthal

Bald verschwindet auch der letzte Schriftzug der Traditionsfirma Bühler aus Turbenthal. Es gibt neue Wohnungen. Etwas Gewerbe bleibt aber.

Die grossen Gebäude der Firma Bühler am Ortsausgang in Richtung Wila sind aus dem Ortsbild von Turbenthal eigentlich nicht wegzudenken. Doch sie müssen bald weichen. An ihrer Stelle ist eine Überbauung mit drei Häusern geplant.

Hinter dem Bauvorhaben steht die IPD Projekt AG. Es ist bereits das zweite Projekt der Firma im Tösstal. Sie hat bereits die neue Avia-Tankstelle in Rikon gebaut, die 2021 eröffnet wurde.

Wie ein Fabrikgebäude

In Turbenthal ist aber Grösseres geplant. Das sieht man sofort, wenn man die ausgesteckten Bauvisiere auf dem Areal betrachtet.

In drei Häusern, zwei kleineren und einem grösseren in U-Form, entstehen insgesamt 64 Wohnungen und Gewerbefläche. «Die Form soll an ein klassisches Tösstaler Fabrikgebäude in Turbenthal erinnern», erklärt David Gysel, Geschäftsführer der IPD Projekt AG.

Das passt zum Areal. Hier stellte die Firma Bühler, gegründet 1904, über Jahre Sägen her. Die Firma wandelte sich stets und stieg beispielsweise bereits Anfang der 1980er Jahre in die Lasertechnik ein.

Im Dezember 2021 wurde bekannt, dass sich die BR Tec Bühler AG neu organisiert. Das Firmenareal hatte sie zu diesem Zeitpunkt bereits verkauft. Mehrere Geschäftsfelder wurden von anderen Unternehmen übernommen, der Bereich Lasertechnik zog nach Aadorf um.

Teils verkauft, teils vermietet

Jetzt werden auch bald die noch mit Bühler oder BR Tec angeschriebenen Firmengebäude verschwinden. Damit das alte Firmengelände besser zugänglich ist, wird auf der gesamten Länge ein Trottoir gebaut. Ein solches gibt es bisher nicht.

«Als Teil der modernen Umgebungsgestaltung wird es auch einen öffentlichen Spielplatz geben», stellt Gysel in Aussicht.

Man sieht Bauvisiere und ein altes Fabrikgebäude.
Die Fabrikhalle hat schon eine stattliche Grösse. Die Überbauung wird aber noch höher.

Er hofft, dass die Bauarbeiten in gut einem Jahr beginnen können. «Das hängt natürlich davon ab, wie schnell das Baugesuch bewilligt wird und ob es Einsprachen gibt.» Er ist aber sehr zuversichtlich, dass der Zeitplan eingehalten wird.

Die Bauzeit wird rund zweieinhalb Jahre betragen. «Wenn alles nach Plan verläuft, ist die Siedlung dann im Herbst 2026 bezugsbereit.»

Die Wohnungen werden teils verkauft und teils vermietet. Für die Gewerbefläche steht bereits ein Mieter fest. Doch Gysel bleibt verschwiegen: «Mehr darf ich noch nicht verraten.»

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