So wird die «Züglete» nicht zum Horror für Katzen
Tipps von Tösstaler Tierschutzstiftung
Am 1. April ist traditionsgemäss Zügeltag. Damit auch die Stubentiger den Tag ohne Katzenjammer überstehen, hat die Susy Utzinger Stiftung Ratschläge.
Rund 1,8 Millionen Stubentiger leben in der Schweiz. Und einige von ihnen werden Anfang April mit ihren Halterinnen und Haltern umziehen.
Das ist nicht nur für die Zweibeiner anstrengend. Für Katzen ist ein Wohnungswechsel meistens ein Horror, wie die Susy Utzinger Stiftung (Sust) aus Kollbrunn schreibt. Sie hat deshalb einige Tipps, damit die «Züglete» ohne Katzenjammer über die Bühne geht.
Umzugstipps für Katzenhalter
Wohnungsputz mit Tücken: Ammoniak riecht für Katzen wie die Urinmarke eines Konkurrenten – klar, dass eine Katze, die etwas auf sich hält, darüber markieren muss. Deshalb empfiehlt es sich laut der Sust abzuklären, mit welchen Mitteln die neue Wohnung gereinigt wurde.
Sorgfältiger Transport: Eine sichere und ruhige Fahrt ist für Katzen wichtig. Deshalb sollte für den Umzug, wie für alle Transporte, eine geeignete Transportbox verwendet werden. Man kann auch eine ausleihen.
Stubenarrest: Es ist nicht einfach und wahrscheinlich nervenaufreibend – trotzdem sollte die Katze nach dem Umzug drei Wochen lang in der Wohnung bleiben. So kann sie sich gemäss der Mitteilung langsam ans neue Zuhause gewöhnen und läuft nicht weg.
Hilfreich gegen Katzen-Heimweh: Gewohnte Dinge wie Napf, Schlafkorb, die Katzentoilette und das Spielzeug sollten möglichst mitgenommen werden. Neue Sachen am besten erst anschaffen, wenn sich die Katze gut eingelebt hat.
Nasse Pfoten: Ein guter Moment, die Katze am neuen Ort das erste Mal nach draussen zu lassen, ist bei Regenwetter. Die wenigsten Katzen mögen nasse Pfoten und werden gerne wieder ins Haus kommen.
