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In Illnau und Effretikon stehen Sanierungsarbeiten bevor

Anwohnerinnen und Anwohner von Illnau und Effretikon sowie Verkehrsteilnehmer werden von Bauarbeiten betroffen sein.

In diesem Jahr wird die Infrastruktur in Illnau und Effretikon an diversen Orten erneuert.

Symbolbild: Christian Merz

In Illnau und Effretikon stehen Sanierungsarbeiten bevor

Kempt-Brücke und Rebenstrasse

In diesen Jahr werden in Illnau und Effretikon Erneuerungsarbeiten von Nöten sein. So wird die Holzbrücke über die Kempt erneuert. Die 45-jährige Rebenstrasse wird saniert um im selben Zuge die Wasserleitungen sowie die öffentliche Beleuchtung ersetzt.

Die in Holz konstruierte Brücke über die Kempt an der Grauselstrasse in Illnau muss aus statischen Gründen erneuert werden. Dies teilt die Stadt Illnau-Effretikon in einer Medienmitteilung mit.

Die neue Fahrbahnplatte wird in Stahl-Beton-Verbundbauweise erstellt. Sie kommt auf die bestehenden Widerlager zu stehen. Die Kosten für den Ersatz der Brückenplatte belaufen sich auf 512'000 Franken.

Der Stadtrat habe die gebundenen Ausgaben bewilligt. Die Bauarbeiten seien im Herbst 2023 geplant. Die neue Brücke könne dann wieder bis zu 40 Tonnen Nutzlast tragen, was vor allem für die Bewirtschaftung der angrenzenden Landwirtschafts- und Waldflächen notwendig sei. Die Gewichtsbeschränkung der Grauselstrasse selbst werde wie bisher wegen der Haarnadelkurve und den Setzungsproblemen auf 5 Tonnen belassen.

Sanierung der Rebenstrasse in Effretikon

Die rund 45-jährige Rebenstrasse in Effretikon müsse ebenfalls erneuert werden. Zusammen mit der Strassensanierung werden auch die Wasserleitung sowie die öffentliche Beleuchtung ersetzt. Dafür hat der Stadtrat gebundene Ausgaben von insgesamt rund 1,1 Millionen Franken bewilligt.

Die Instandsetzung der Rebenstrasse sehe vor, die verwitterten Fahrbahnabschlüsse zu ersetzen und den Fahrbahnbereich mit einer neuen Trag- und Deckschicht zu versehen. Der Gehweg wird mit wasserdurchlässigen Betonsickersteinen befestigt.

Die Erkenntnisse aus den im Jahre 2022 umgesetzten Pilotprojekten Alpen-, Anwandel- und Wingertstrasse hätten zu einer Neuevaluation des Steintyps geführt, damit die Fugenverbindungen deutlich reduziert werden können. Auf einen Randstein, der höhenmässig die Fahrbahn vom Gehweg absetzen würde, werde verzichtet. Es habe sich gezeigt, dass die in den Pilotprojekten verwendeten Betonschalen eine zu glatte Oberfläche aufweisen.

Deshalb werde an der Rebenstrasse aus Komfort- und Sicherheitsgründen eine niveaugleiche dreireihige Natursteinpflästerung zur optischen Abtrennung zwischen Fahrbahn und Gehweg eingesetzt. Sie gewährleiste ebenfalls eine gute Entwässerung der befestigten Flächen und sie leite letztendlich gezielt das Regenwasser in die Baumgruben ein.

Aufgrund der durchgeführten Submission werden die Tiefbauarbeiten an die Toldo AG, Wetzikon, und die Rohrlegearbeiten an die Glauser Illnau AG, Illnau, vergeben. Die Projektumsetzung sei ab April bis im Herbst 2023 vorgesehen.

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