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Gesellschaft

Am 101. Geburtstag muss sie nicht selber kochen

Die Wetzikerin Pauly Gysling ist am Dienstag 101 Jahre alt geworden. Zur Feier des Tages geht es aber ausnahmsweise ins Restaurant.

Enkelin Simone Maurer mit Urenkelin Liva, Urenkelin Nadja Gysling mit Ururenkel Akino (von links) und Stadtpräsident Pascal Bassu (rechts) feiern den Geburtstag von Paula Gysling.

Foto: Bettina Schnider

Am 101. Geburtstag muss sie nicht selber kochen

Wetziker Geburtstagskind

Die Wetzikerin Paula Gysling ist am Dienstag 101 Jahre alt geworden. Und hat zum ersten Mal ihren 100 Jahre jüngeren Ururenkel gesehen.

Am Dienstag feierte die Wetzikerin Paula Gysling ihren 101. Geburtstag – zusammen mit vielen Angehörigen ihrer Familie. «Ich bin schon ein bisschen verwöhnt», sagte sie.

Zur Feier des Tages brachte ihr der Wetziker Stadtpräsident Pascal Bassu (SP) die Glückwünsche der Stadt und einen Korb mit kulinarischen Überraschungen mit.

Diesen kann Gysling gut gebrauchen. «Ich mache immer noch Zmorge, Zmittag und Znacht», erzählte sie nicht ohne Stolz. Sie kocht gerne, wenn auch in der Zwischenzeit etwas einfachere Menüs. «Fondue mag ich sehr.»

Gysling wohnt immer noch sehr selbstständig in ihrem Haus in Wetzikon. Sie liest gerne Bücher, am liebsten Liebesgeschichten, oder löst Kreuzworträtsel. «Manchmal geht es aber nicht mehr so gut», sagt sie. Dann braucht sie eine Lupe.

Besuch aus Schweden

Die 101-Jährige hat einen grossen Teil ihres Lebens in Wetzikon verbracht. 1946 verschlug es sie in die Stadt, nachdem sie vorher in Uster gelebt hatte.

Sie zog drei Kinder gross und arbeitete lange als Verkäuferin. Inzwischen ist sie achtfache Grossmutter, neunfache Urgrossmutter und dreifache Ururgrossmutter. Ein Teil ihrer Familie lebt heute in Schweden und Kanada.

Wir gehen Fisch essen, das habe ich mir so gewünscht.

Paula Gysling

101-jährige Wetzikerin

An ihrem Geburtstag hat sie ihren Ururenkel Akino aus Schweden zum ersten Mal gesehen. Er ist letztes Jahr zur Welt gekommen, und somit 100 Jahre jünger als Gysling.

Ihre Festgemeinde musste sie an ihrem Ehrentag aber nicht bekochen. «Wir gehen Fisch essen, das habe ich mir so gewünscht.»

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