So wollen die Wilemer in Zukunft an der Töss verweilen
Umfrage zur Naherholung
Der Kanton hat die Wilemer Bevölkerung zur Naherholung an der Töss befragt. Die Antworten sind nicht ganz eindeutig.
Im vergangenen Herbst hat die Baudirektion des Kantons ihr Projekt für den Hochwasserschutz und die Revitalisierung der Töss in Wila veröffentlicht. Im Anschluss wurde auch eine Umfrage bei der Bevölkerung zum Thema Naherholung durchgeführt.
Wie die Gemeinde Wila mitteilt, haben insgesamt 50 Personen mitgemacht. Am meisten Zustimmung fanden bessere Zugänge zur Töss inklusive Verweilmöglichkeiten sowie die neue Führung der Fuss-, Velo-, Skating-, Reit- und Wanderwege.
Weniger eindeutig ist die Haltung hingegen gegenüber dem Vorschlag, die Tablatbrücke nur noch für den Langsamverkehr zugänglich zu machen. Bei dieser Frage sind Zustimmung und Ablehnung fast gleich gross.
Wünsche nach mehr
Zusätzlich zur Befragung hatten die Mitwirkenden auch die Möglichkeit, Textrückmeldungen abzugeben. Diese Gelegenheit nutzen gemäss der Mitteilung 35 Personen.
Die meisten Textrückmeldungen beziehen sich auf das Thema Naherholung. In vielen werden Wünsche nach zusätzlicher Infrastruktur geäussert: Beachvolleyfeld, Pumptrack, zusätzliche Sitzgelegenheiten, Feuerstellen, WC-Anlagen, Schwimmteich oder Spielplatz.

«Das Volleyballfeld finde ich grundsätzlich eine gute Idee, denke aber, dass es zu wenig genutzt wird und der Unterhalt eher gross ist», schreibt beispielsweise eine Person.
Sauberkeit an der Töss
Einige Mitwirkende weisen ausserdem darauf hin, dass die Themen Parkierung, Littering und Unterhalt bei der Planung ebenfalls berücksichtigt werden müssten.
Selbstverständlich soll auch die Jugend Platz erhalten und sich ausleben können.
Teilnehmer an der Umfrage
So wünscht sich ein Teilnehmer der Umfrage: «Regelmässig geleerte Abfalleimer wären zu berücksichtigen, die grosse Öffnungen haben oder leicht zu öffnen und schliessen sind mit einer Hand.»
Nicht alle wollen mehr
Ebenfalls Wert legen mehrere Teilnehmende darauf, dass Jugendliche einen Platz für sich erhalten. «Selbstverständlich soll auch die Jugend Platz erhalten und sich ausleben können. Schön wäre es, wenn die jungen Leute bei der Gestaltung mitwirken könnten und auch beim Bau ihrer Plätze aktiv eingebunden würden», hält ein weiterer Umfrageteilnehmer fest.
In einigen Rückmeldungen wird hingegen auch betont, dass keine weitere Naherholungsinfrastruktur an der Töss erwünscht ist.
Ein paar Voten gehen über das eigentliche Thema der Mitwirkung, die Naherholung, hinaus. Während einige Mitwirkende festhalten, dass sie das Projekt zu gross fänden, betonten andere, dass sie eine grössere Revitalisierung mit einem hohen Nutzen für die Natur begrüssen würden.
So geht es weiter
Gemeinsam mit dem Gemeinderat wertet das Projektteam die eingegangenen Rückmeldungen aus.
Der Gemeinderat wird gemäss der Mitteilung entscheiden, welche Naherholungsinfrastruktur im Sinne der Gemeinde Wila ins Projekt einfliessen soll.
Den Mitwirkungsbericht mit allen eingegangenen Textrückmeldungen finden Sie hier .
