Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Abo

Gesellschaft

Kiosk-Inhaber Ezatullah Akbari hat grosse Pläne

Der Afghane Ezatullah Akbari führt den Bahnhofkiosk in Turbenthal – und träumt bereits von einer Expansion.

Seit 2021 betreibt Ezatullah Akbari den Bahnhofkiosk in Turbenthal.

Bettina Schnider

Kiosk-Inhaber Ezatullah Akbari hat grosse Pläne

Serie | Tösstaler Kioskbetreiber

Während sie andernorts von K-Kiosken verdrängt werden, prägen im Tösstal private Kioske das Ortsbild. In Turbenthal führt Ezatullah Akbari den Kiosk am Bahnhof. Nicht einmal zwei Jahre nach der Eröffnung denkt er bereits an eine Expansion.

Bettina Schnider

Seit Juli 2021 führt Ezatullah Akbari zusammen mit seinem Geschäftspartner Mohammad Haydari den Kiosk am Bahnhof Turbenthal. «Vorher war ich in einem Kebabladen in der Ostschweiz tätig», erzählt Akbari.

«Doch ich hatte Lust, selber ein Geschäft zu führen.» Und so sei er auf das leer stehende Kiosklokal in Turbenthal gestossen. Von der Schliessung des Valora-Kiosks am Bahnhof Turbenthal konnte Akbari profitieren. «Einen Teil von der Innenausstattung konnten wir vom vorherigen Laden übernehmen», sagt der Geschäftsführer.

Doch das ganze Sortiment und auch viele technische Geräte wie die Kasse haben er und sein Geschäftspartner neu angeschafft.

Turbenthal ist nur der Anfang

Der Afghane Akbari ist im Iran aufgewachsen und kam erst 2015 in die Schweiz. «Am 14. Oktober», erinnert er sich noch genau. Dass er nur wenige Jahre später einen eigenen Kiosk führen würde, hätte er sich damals noch nicht träumen lassen.

Ihm gefällt die Arbeit sehr gut. «Ich schätze vor allem den Kundenkontakt.» In Turbenthal habe er schnell viele Leute kennengelernt. «Es ist sehr familiär hier.» Er wohnt auch nur wenige Minuten vom Kiosk entfernt.

Über die Serie

In der Mini-Serie «Wir, die Tösstaler Kioskbetreiber» stellen wir die Köpfe hinter drei unabhängigen Kiosken im Tösstal und deren Geschichten vor.

Aber die Arbeit sei hart. «Vor allem am Anfang musste ich sehr viel arbeiten», erinnert er sich. Oftmals habe er von sechs Uhr am Morgen bis um halb zehn abends am Ladentisch gestanden. Heute beschäftigt er einen Mitarbeiter.

«Wenn man selbständig ist, muss man viel Kraft und Lust am Arbeiten mitbringen», ist der Kioskbetreiber überzeugt. «Aber es hat sich alles gelohnt.» Denn er will bald einen zweiten Kiosk eröffnen. Nicht im Tösstal, sondern in St. Gallen.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns