Tösswegs
Ich kann mich noch gut an Weihnachten in meiner Kindheit erinnern. Nervös musste ich mit meiner Schwester und meiner Mutter im Schlafzimmer warten, bis mein Vater mit dem Glöckchen klingelte.
Das bedeutete: Das Christchindli war da. Ob es auch die passenden Geschenke gebracht hatte, diejenigen, die auf dem Wunschzettel standen? Ich konnte nur hoffen und mit pochendem Herzen zum Christbaum marschieren.
Dann aber folgte das Schlimmste: Wir mussten zuerst singen. Diese Tortur! Bei dieser Tradition waren meine Eltern sehr strikt. «Schliesslich geht es bei Weihnachten nicht um Geschenke», betonten sie jeweils.

