Mitten im Sommer sass Ira Müller in einem Tonstudio in Zürich und schaute auf einen Bildschirm mit verschneiten Landschaften. Sie durfte den Weihnachtsfilm «Hotel Sinestra» vertonen, der im bündnerischen Val Sinestra spielt – eine holländisch-schweizerische Koproduktion.
Am Anfang habe es sich ungewohnt angefühlt, alleine mit einem Regisseur und einem Tontechniker in einem Studio-Keller zu sitzen, erzählt Ira.
«Über Kopfhörer hat mir sogar noch ein zusätzlicher Mann Sprechtipps gegeben.» Dieser Sprach-Coach wurde speziell aus Deutschland zugeschaltet, dem Mekka für Film-Synchronfassungen.
Über den Bildschirm konnte Ira verfolgen, wie die Hauptfigur im Film spielte und in der Originalsprache auf Holländisch betonte. «Mit der Zeit habe ich sogar angefangen, holländisch zu verstehen», schmunzelt sie.

