Hinwiler Model zieht ins «Reality Shore»-Haus ein
Flirten, feiern, streiten
Model und Musiker Elia Berthoud ist Teil der neuen Staffel von «Reality Shore». Die Teilnahme soll seiner Karriere nochmals eine neue Richtung verleihen.
Alkohol, Party und Sex: Das verspricht das Fernsehformat «Reality Shore», in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehrere Wochen am Meer verbringen. Dabei haben sie nichts zu tun, ausser «zu einer echten Familie zusammenzuwachsen».
Am 14. Dezember startet die zweite Staffel auf «oneplus» und mitten drin ist Elia Berthoud, Model und Musiker aus Hinwil. Das mittlerweile in New York lebende Multitalent gibt in der kommenden zweiten Staffel sein Reality-TV-Debüt.
Wir erwischen Berthoud am Telefon, gerade als er in einem Warschauer Hotel ankommt. Er arbeite dort die nächsten Tage als Fotograf mit einem befreundeten Techno-DJ zusammen. «Ungeplant, eigentlich wollte ich eine Zeit zu Hause bleiben.»
Aus den USA in die Schweiz
Berthoud hat sich in den letzten zehn Jahren einen Namen in den USA gemacht. In der Schweiz und Deutschland ist der 29-Jährige weniger bekannt.
Mit seiner Teilnahme an einer Schweizer Reality-TV-Produktion wolle jetzt aber auch diesen Markt erobern. «In den USA bin ich schon bekannt, war in den Charts, im Radio und TV. In der Schweiz kennen mich noch nicht so viele Menschen», betont Berthoud. Durch Fernsehauftritte erlange man aber schnell eine gewisse Bekanntheit.
Dort interessiert sich niemand für das, was ich in der Schweiz mache.
Elia BerthoudModel, Fotograf und Musiker aus New York
Dass die Wahl auf ein solches Fernsehformat fällt, sei für ihn von Beginn weg klar gewesen. «In Amerika machen das viele bekannte Musiker so», erklärt er. Solche Sendungen seien dort viel angesehener als in der Schweiz.
Angst, dass die Teilnahme bei «Reality Shore» seinem Ruf in den USA schädigen könnte, hat er nicht. «Dort interessiert sich niemand für das, was ich in der Schweiz mache», sagt Berthoud lachend.
Weder Regeln noch Wettbewerb
Trotzdem sei es ihm wichtig gewesen, frei wählen zu dürfen, wie er sich darstellen möchte. Nur Formate ohne Regeln oder Wettbewerb seien infrage gekommen. «Nur so kann ich entscheiden, wie ich mich dem Publikum präsentieren möchte», erklärt der Hinwiler.
Schlussendlich sei er in der Fernsehshow, die im Sommer gedreht wurde, ganz sich selbst gewesen. «Natürlich konnte ich mich nicht immer gleich gut kontrollieren», sagt Berthoud. Im grossen Ganzen könne er aber hinter seiner Performance stehen. «Der Alkohol hat es aber natürlich nicht einfacher gemacht», sagt er und lacht.
Normalerweise trinke er nicht. «Als selbstständige Person muss ich mich selber an den Ohren nehmen», erklärt er. Der zweiwöchige Dreh von «Reality Shore» bezeichnet er deshalb als «Trink-viel-Alkohol»-Diät.
Ich habe es genossen, einmal mehrere Wochen lang an einem Ort sein zu können.
Elia BerthoudModel, Fotograf und Musiker aus New York
Es sei teilweise auch ein Experiment mit sich selber gewesen. «Ich wollte einfach mal schauen, wie mein Körper reagiert, wenn ich so viel trinke.» Denn der Wahl-Amerikaner feiert zwar selten, aber trotzdem gerne.
Auch deshalb seien die Dreharbeiten mehr Ferien gewesen als Arbeit. «Ich habe es richtig genossen, einmal mehrere Wochen lang an einem Ort sein zu können und für einmal keine Anrufe oder Mails beantworten zu müssen.»
Ab dem 14. Dezember sind auf oneplus, dem Streamingdienst von CHMedia, die ersten zwei Folgen der zweiten Staffel von «Reality Shore» zu sehen.