Schon im Land Rover auf dem Weg zur Plantage schwärmt Max Homberger von seinen Baumnüssen. «Dieses Jahr ist ein Gutes.» Der ehemalige Gemeindepräsident von Wetzikon rechnet heuer mit einem Ertrag von 400 Kilogramm. Er sei schon seit zwei Wochen dran, die Nüsse einzusammeln.
Reiche Ernte
«Die Walnüsse sind kleiner als sonst, vielleicht war das der trockene Sommer», vermutet er. Dafür sei die Ernte reich.
Es ist ein nebliger Herbstmorgen. Homberger lenkt das Auto auf einem Feldweg in Medikon an herbstlich-gelben Bäumen vorbei. Die Nüsse seien an diesem Ort früher gereift, als auf der anderen Seite des Ackers.
«Hier habe ich schon alles abgeerntet, diese Bäume kriegen mehr Sonne.» Vielleicht liege es aber auch an der Sorte. Zwei verschiedene Baumarten hat der 73-jährige vor zwanzig Jahren mit einem Kollegen angepflanzt: 10 Bäume «gelber Geisenheim» und 32 Bäume der Sorte «Franquette».

