Es ist kurz nach 17 Uhr in einem Wohnhaus in Dübendorf. In der grossen Küche von Kursleiterin Franziska Wick haben sich sechs Personen um eine Kochinsel versammelt. Vor ihnen liegen Weisskohl, Karotten, Rüstmesser, Schneidebretter und hellblaue Schüsseln.
Die Teilnehmenden im Fermentierkurs steigen nicht etwa mit Theorie ein, sondern mit Praxis: «Wir machen Curtido, das ist eine Art Sauerkraut aus El Salvador», erklärt Wick.
Die vier Frauen und zwei Männer machen sich an die Arbeit. Sie schneiden den Weisskohl in kleine Stücke und raffeln die Karotten. Zum Schluss geben alle Salz hinzu und vermischen das Gemüse gründlich mit den Händen.
Salz ist wichtig
Schon taucht die erste Frage eines Teilnehmers auf: «Geht das Salz beim Fermentieren weg?», will er wissen. Er müsse wegen seines Blutdrucks seinen Konsum in Grenzen halten. «Leider nein», sagt Franziska Wick, während sie den Teilnehmenden beim Abmessen hilft.

