An einem Tisch sitzt ein Wanderer in ganzer Montur und isst ein «Schnipo» mit einer Apfelschorle, zwei Tische weiter gönnt sich ein Ehepaar einen Wasserbüffel-Schmorbraten und dazu einen wohltemperierten Wein.
Dieses Bild ist kein seltenes auf der Terrasse des Gasthofs Gyrenbad in Turbenthal. «Wir haben verschiedene Zielgruppen», erklärt Geschäftsführer Poly Papadopoulos. Dieser Mix aus « Währschaftem » und Spitzen-Küche habe das «Gyrenbad» schon immer ausgezeichnet.
Einbruch bei den Anlässen
Als drittes wichtiges Standbein kommt noch die Gastronomie für Veranstaltungen hinzu. Die verschiedenen Säle bieten genug Platz für grosse Gesellschaften – sei es ein runder Geburtstag, eine Konfirmation oder eine Hochzeit. Doch in den letzten beiden Jahren blieben die Reservationen in diesem Bereich aus. Für die Betreiber war es eine harte Zeit.
«Corona hat uns ohnehin stark getroffen, wie die gesamte Branche», meint Papadopoulos. Bei den Anlässen sei der Einbruch am grössten gewesen. Deswegen versucht man im Gasthof nun, diesen Geschäftsbereich wieder stärker in den Fokus zu rücken.

