Zwischen 30'000 und 50’000 Männer und Frauen sollen es am 24. September 1922 gewesen sein, die sich auf dem Wassberg bei Forch zur Einweihung des Wehrmännerdenkmals zusammenfanden. Und beeindruckend war auch die Prominenz aus Politik und Militär.
Der damalige Bundespräsident Robert Haab und der Zürcher Regierungspräsident Ernst Tobler hielten die Festreden. Neben dem gesamten Regierungsrat und zahlreichen bürgerlichen Politikern aus der Region waren auch General Ulrich Wille sowie weitere hohe Offiziere dabei. Sie alle wollten vor der 18 Meter hohen Bronzeplastik in Form einer Flamme der Zürcher Soldaten gedenken, die während des Aktivdienstes im Ersten Weltkrieg verstorben waren.
Initiative der Unteroffiziere
Auf den Tag 100 Jahre später wird es auf der Forch wieder eine Gedenkfeier geben. Organisiert wird sie vom kantonalen Unteroffiziersverband Zürich und Schaffhausen (KUOV ZH und SH). Dessen Vorgängerorganisation, die Unteroffiziersgesellschaft des Kantons Zürich, hatte 1920 die Initiative zum Bau des Denkmals ergriffen. «Wir wollen mit unserer Feier an den Sinn und Zweck des Denkmals erinnern», betont Thomas Amstuz. Der Offizier im Range eines Oberstleutnants präsidiert den KUOV ZH und SH.

