Wer das Wohnzimmer von Claudia Wullschläger in Wila betritt, findet sich in einem Nähatelier wieder. Auf dem Esstisch liegt ein grosses Stück Stoff bereit – und auf diesem Schnittmuster.
Am Boden lagern in Kisten viele weitere Stoffe. Die Nähmaschine, das Hauptarbeitsinstrument von Wullschläger, steht auf einem Beistelltischchen.
«Das Nähen wurde immer mehr zur Nebenbeschäftigung.»
Claudia Wullschläger, Näherin aus Wila
Alles scheint seinen festen Platz zu haben, trotzdem ist das Nähparadies noch sehr jung. Erst vor gut einem Jahr hat Wullschläger diese Leidenschaft wieder für sich entdeckt – obwohl sie ihr eigentlich in die Wiege gelegt wurde.
«Meine Mutter hat alle unsere Kleider immer selber genäht», erinnert sie sich. Sie tat es ihr zunächst gleich. «Doch ich wurde älter, stieg ins Berufsleben ein, und das Nähen wurde immer mehr zur Nebenbeschäftigung.»

