Herr Gramatica, am 20. Februar schliesst das Hallenbad in Bauma für rund eineinhalb Jahre. Blicken Sie diesem Tag mit Wehmut entgegen?
Nardo Gramatica: Für uns vom Hallenbad-Team ist klar, dass wir bis am Schluss unser Bestes geben. Aber natürlich ist es schade, dass das Hallenbad bald schliesst.
Haben Sie Reaktionen von Gästen erhalten?
Den meisten Besucherinnen und Besuchern ist klar, dass die Anlage saniert werden muss. Man sieht auf den ersten Blick, dass sie in die Jahre gekommen ist. Diejenigen, die gerne schwimmen, werden das sicherlich weiterhin tun und auf andere Bäder in der Region ausweichen.
Am meisten leid tun mir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Kurse. Für sie waren ein Aquafit-Kurs oder das Kinderschwimmen auch immer eine Gelegenheit, andere Leute zu treffen.
Wie können sich die Besucher vom Hallenbad verabschieden?
Am 20. Februar findet eine «Uustrinkete» statt. Leider war es sehr schwierig, diese unter den aktuellen Bedingungen zu planen. Es gibt einen Brunch, für den man sich bis heute anmelden kann. Und der Eintritt ins Bad ist an diesem Tag frei. Jeder kann noch das letzte Mal abtauchen.
Und dann wird das Wasser abgelassen und die Bagger fahren auf?
So einfach ist das nicht. Nach der Schliessung beginnt das grosse Aufräumen. Das ganze Mobiliar muss raus. Deshalb verkaufen wir auch bereits Badetücher oder Schwimmbrillen. Diese gehen sehr gut weg.

