In vielen Ländern gibt es die Kochsendung «Masterchef» bereits. 20 Hobbyköchinnen und -köche müssen vor laufender Kamera eine Jury aus Kochexperten von ihrem handwerklichen Geschick überzeugen.
Am Montag, 14. Februar, um 20.15 Uhr beginnt die erste Staffel der Schweizer Ausgabe der Sendung auf dem Fernsehsender 3+. Eine der Teilnehmenden ist Janaina Artacho aus Uster.
Frau Artacho, w ieso haben Sie sich bei «Masterchef Schweiz» angemeldet?
Janaina Artacho: In Brasilien ist die Sendung «Masterchef» schon seit Jahren bekannt – und sehr beliebt. Ich kannte also das Konzept. Und mir war sofort klar: «Ich will mitmachen.» Es ist nicht das erste Mal, dass ich an einer Kochsendung teilnehme. Ich war auch schon Kandidatin in der Sendung « Swissdinner » . Mir macht es also nichts aus, vor der Kamera zu stehen und zu kochen.
Wie haben Sie kochen gelernt?
Ich bin in Brasilien aufgewachsen und habe dort bis zu meinem 14. Geburtstag gelebt. Der Bundesstatt Minas Gerais, meine alte Heimat, ist bekannt für seine traditionelle Küche. Ich habe bei meiner Grossmutter gewohnt und sie hat mir vieles beigebracht. Kochen ist dort eine wichtige Aufgabe und viele Frauen sind stolz darauf, wie gut sie kochen können. In meiner Familie haben aber auch die Männer zum Kochlöffel gegriffen.
Zur Person: Janaina Artacho (46) arbeitet als Rechtsanwaltsassistentin und Dolmetscherin und wohnt in Uster. Die fünffache Mutter träumt davon, eines Tages ihr eigenes Restaurant zu führen.

