Anita Stern sieht die Kritik der «Masterchef»-Jury als Gratisberatung
In vielen Ländern gibt es die Kochsendung «Masterchef» bereits. 20 Kandidatinnen und Kandidaten müssen vor laufender Kamera eine Jury aus Kochexperten von ihrem handwerklichen Geschick überzeugen.
Am Montag, 14. Februar, um 20.15 Uhr beginnt die erste Staffel der Schweizer Ausgabe der Sendung auf dem Fernsehsender 3+. Eine der 20 Hobbyköchinnen und -köche ist Anita Stern aus Bäretswil.
Frau Stern, wieso haben Sie sich bei « Masterchef Schweiz » angemeldet?
Mein Mann hat gedacht, dass ich zu sensibel für so etwas bin. Und ich wollte zeigen, dass ich nicht aus Zucker gemacht bin.
Wie haben Sie kochen gelernt?
Anita Stern: Kochen und essen ist ein sehr wichtiger Teil meiner Familie. Wir alle kochen sehr gerne. Ich habe angefangen Torten zu backen als ich zehn Jahre alt war, gemeinsam mit meiner besten Freundin. Wir haben Eier und Früchte aus Omas Garten geklaut und haben Torten in ihrer Küche gebacken.
Und wie wurde Kochen zu Ihrer Leidenschaft?
Es war eigentlich eine Liebe seit meiner Kindheit. Ich bin noch jetzt enttäuscht, dass ich für meinen sechsten Geburtstag einen Plüschtier-Hasen gekriegt habe, und nicht einen « Kitchen-Multipraktik » . Ich wollte immer Küchengeräte oder Kochbücher als Geschenk erhalten.
» Mein Mann hat gedacht, dass ich zu sensibel für so etwas bin. »
Was bereiten Sie zu Hause in der Küche am liebsten zu?
Am liebsten koche ich Balkanspezialitäten, so wie Sarma, Strukli, gefüllte Paprika, Fisch in der Salzkruste, diverse Suppen und Eintöpfe. Ich experimentiere aber auch gern mit neuen Zutaten und probiere immer etwas Neues zu lernen.
Haben Sie das Sendungsformat «Masterchef» schon aus dem Ausland gekannt?
Ja, ich schaue gerne die kroatische Version von «Masterchef» , wenn ich «dunne» in der Heimat bin.
Der Trailer der ersten Staffel.
Wie haben Sie die Aufnahmen erlebt? Waren Sie nervös?
Ich muss jetzt ehrlich sagen, dass ich ziemlich unter Druck stand. Nicht so fest wegen meinen Kochkünsten, sondern wegen meinen Deutschkenntnissen. Deutsch ist meine vierte Sprache, ich spreche nicht so gut Deutsch, speziell wenn ich in solchen Situationen reden muss. Und es hat mich dann noch mehr gestresst, mit jedem grammatikalischen Fehler, den ich gemacht habe.
Wie war es für Sie, mit der Kritik der Experten umzugehen?
Kritik von Experten ist immer gut zu hören. Ich schaue es an wie eine Gratisberatung. Eine Kritik von einem Experten ist viel mehr wert, als tausende «Oooohs» und «Aaaaaahs» von Leuten zu hören, die nicht kochen können.
« Wenn mein Sohn mir erlaubt, etwas anderes als Traktoren im Fernsehen zu schauen. »
Hatten Sie trotzdem Spass?
Es war eine sehr interessante Erfahrung. Es war eine sehr lustige Gruppe voller Menschen mit derselben Leidenschaft. Es hat mich gefreut, alle kennen zu lernen. Ich habe es wirklich interessant gefunden zu sehen, wie verschiedene Menschen unter Druck reagieren.
Janaina Artacho kocht um die Gunst der «Masterchef»-Jury
11.02.2022

Ustermerin in neuer Kochsendung
Am Montag beginnt die erste Staffel der Sendung «Masterchef Schweiz». Beitrag in Merkliste speichern Werden Sie sich die Sendungen im Fernsehen ansehen?
Hoffentlich schon, wenn mein Sohn mir erlaubt, etwas anderes als Traktoren im Fernsehen zu schauen.
Zu guter Letzt: Was ist Ihr Geheimtipp in der Küche für Personen, die eigentlich nicht gerne kochen?
Die sollten Freunde und einen Partner oder eine Partnerin finden, die kochen können. Jedenfalls, ist es das, was meine Freunde und mein Ehemann gemacht haben.
Zu Person: Anita Stern (31) wohnt mir ihrem Mann und ihrem zweieinhalbjährigen Sohn in Bäretswil. Sollte sie in der Sendung gewinnen, möchte sich die Hausfrau den Traum vom eigenen Kochbuch erfüllen.
