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Freiheitstrychler mobilisierten die Hinwiler

Am Dienstagabend marschierten die Freiheitstrychler durch Hinwil. Im Vorfeld hatte die Aktion in der Gemeinde für Verwirrung gesorgt.

Am 13. November marschierten Freiheitstrychler an einer Corona-Demo durch Genf. Am Dienstagabend waren sie in Hinwil.

Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Freiheitstrychler mobilisierten die Hinwiler

«Fride! Freyheit!», das wollten sie auch am Dienstagabend in Hinwil skandieren, die Freiheitstrychler. Und das taten sie lautstark. 

Bereits im Vorfeld hatten Sie rufen in den sozialen Medien zu einem Fackelumzug durch das Dorf auf. 

Am Montag noch kein Gesuch

Am Montag noch schien die Gemeinde Hinwil von der Veranstaltung am Dienstagabend nichts zu wissen. Auf Anfrage sagte Gemeindeschreiber Roger Winter: «Bislang ist bei uns weder ein schriftliches noch ein mündliches Gesuch für eine solche Veranstaltung eingetroffen.» Sobald ein solches eintreffe, werde man dieses eingehend prüfen. Bis dahin könne keine weitere Stellungnahme abgegeben werden.

Bei der Kantonspolizei hiess es auf Anfrage, dass man Kenntnis von der geplanten Veranstaltung hatte. Zu möglichen Einsätzen konnte man aus polizeitaktischen Gründen jedoch keine Angaben machen.

Nicht einzige Demonstration

Im Vorfeld zur eidgenössischen Abstimmung am 28. November über die Änderung des Covid-Gesetzes war der Fackelumzug derweil nicht die erste solche Aktion der Freiheitstrychler. So waren bereits am Donnerstag letzte Woche in Rheineck einige Freiheitstrychler mit ihren schweren Glocken einem Protestumzug gefolgt.

Die Gruppierung der Freiheitstrychler , die insgesamt rund 250 Personen umfasst, ist im Herbst des letzten Jahres entstanden. Sich selbst als «unabhängig und freiheitsliebend» deklarierend, setzen sich die Freiheitstrychler  «mit Herz und Hand für die verfassungsmässigen Rechte» ein. Als Massnahmen-Kritiker sind sie an den meisten Corona-Demonstrationen in der Schweiz anzutreffen. Unlängst wurde allerdings auf der Plattform Telegram, das der Gruppe zur Vernetzung und Kommunikation dient, ein Video geteilt, in dem die Bewegung Verschwörungstheorien aufgreift, wie der «Blick» schreibt .

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