Die grauen Haare von einer schwarzen Sennenmütze bedeckt, in eine grosse Veste gekleidet, auf einen Stock gestützt steht er da, der alte Hansel. Und klagt an:
«'s ist halt e Strof im Stennebäg,
Es goht bald auwes schlecht.
Mä lacht ein us, wo d'anne chunnst,
Und sait, mä ed üd ächt.
Und dee ischt auwäg gwüss üd ächt,
Wo eine so vähaut.
Mä edet doch au d Muetäspooch
Wie auwes uff de Wäuwt.»
Hansel erzählt wie schlecht alles in Sternenberg sei. Und egal wohin man komme, überall werde man nur ausgelacht, weil man nicht recht rede. Dabei würden sie, die Sternenberger, doch auch die Muttersprache sprechen, wie alle auf der Welt.
Es ist einer jener Momente, die dem Publikum in Erinnerung haften bleiben, wenn Richard Ehrensberger im Film «Auf den Spuren von Jakob Stutz» aus dem Gedicht «Hansels Klage» von 1843 zitiert. Und auf diese Art und Weise ein längst vergessenes Kulturgut des Zürcher Oberlandes neu aufleben lässt.

