So heisst der junge Luchs aus Bäretswil
Flecki, Tito, Pinselohr? Wenn es nach den Leserinnen und Lesern dieser Zeitung gegangen wäre, dann hätte er Lupo heissen sollen: der junge Luchs, der letzte Woche in Bäretswil in eine Fotofalle getappt war.
Aufnahmen von Martin Scherrer, dem Pächter des Jagdreviers Bäretswil-Süd zeigten, wie sich das Jungtier mit seiner Mutter die ganze Nacht an einem gerissenen Reh labte. Es war das erste Mal, dass der Jäger ein Raubkatzen-Jungtier gesehen hatte.
Name nach Schema-F
Nun hat der kleine Luchs einen Namen erhalten – oder vielmehr eine Bezeichnung: B873. Vergeben hat diese die Fachstelle für Raubtierökologie und Wildtiermanagement Kora, zu deren Aufgaben auch das Luchsmonitoring zählt.
Für die ‘Namensvergabe’ erhalten die Tiere eine fortlaufende Nummer. Wenn beide Flanken der Tiere bestimmt werden können, erhalten sie eine B-Nummer, bspw. B627. Wird nur die rechte oder linke Flanke bestimmt, da nicht Fotos von beiden Seiten vorhanden sind, bekommen die Tiere eine L- oder R Nummer.
