Gesellschaft

Lage an Schulen eskaliert – Hinwiler Nationalrätin schlägt Alarm

Auf Twitter hat sich Grünen-Politikerin Marionna Schlatter zur aktuellen Corona-Lage an den Zürcher Schulen geäussert. Sie fordert den Kanton zum Handeln auf.

Hinwiler Nationalrätin Marionna Schlatter

20min/Simon Glauser

Lage an Schulen eskaliert – Hinwiler Nationalrätin schlägt Alarm

Nationalrätin Marionna Schlatter (Grüne) zeigt sich über die Corona-Situation an den Zürcher Schulen besorgt. Auf Twitter schreibt sie: «Die Lage an den Zürcher Schulen eskaliert gerade. Die Schulen sind mit der ihnen übertragenen Verantwortung überfordert. Statt zu handeln, machen sie Eltern-Umfragen. Die @bildung_zh stiehlt sich derweil aus der Verantwortung. So geht das nicht @silviasteiner.» Versehen ist der Tweet mit #ProtectTheKids. Angehängt ist eine Grafik, die den starken Anstieg von Covid-Fällen an Zürcher Schulen ab September zeigt.

Von den anderen Userinnen und Usern erhält die Zürcher Grünen-Politikerin Zuspruch. So schreibt eine Nutzerin: «Danke Frau Schlatter für ihre klaren Aussagen. Man fühlt sich gegenwärtig komplett im Stich gelassen als Eltern von Primarschulkindern.» Und eine andere meint: «Eine Maskenpflicht ist jetzt ab der ersten Klasse nötig. Sonst stoppen wir den Anstieg nicht und Hunderte infizieren sich oder müssen in Quarantäne.»

Auf Anfrage sagt Schlatter: «Die Schulverantwortlichen versuchen es allen Eltern recht zu machen. Sie kümmern sich mehr um den Wunsch der Eltern als der Kinder.» Für die Kinder sei die Situation sehr unbefriedigend. «Sie können nicht wählen, ob sie in die Schule gehen oder nicht. Die Schule vernachlässigt ihre Pflicht, die Kinder zu schützen.»

Auch die Ungewissheit sei schwierig für die Familien und die Kinder: «Sie wissen jeden Tag nicht, ob die Kinder den Unterricht abbrechen müssen oder nicht.» Die Nationalrätin rät zu kantonalen Vorgaben und schlägt eine Maskenpflicht während zwei Wochen sowie Pooltests, um den Nach-Ferien-Peak zu brechen, vor.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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