Eine erfahrene Jugendarbeiterin und ihr Berufskollege sind nicht mehr für die Greifenseer Jugendlichen zuständig. Nachdem die beiden viele Jahre für den Verein Jugend- und Freizeitarbeit Region Uster (VJFRU) im Dorf unterwegs waren, werden sie bei ihrem neuen Arbeitgeber nun nicht mehr weiter beschäftigt.
Seit Anfang Jahr ist das die Stiftung Mobile Jugendberatung und Gassenarbeit (Mojuga). Dies nachdem sich das Stimmvolk im vergangenen Herbst für die Betreuung ihrer Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch die Stiftung ausgesprochen hatte (siehe Box).
Und dieser Wechsel hat nun also auch personelle Konsequenzen. In den «Nachrichten aus Greifensee» (NAG) heisst es, dass das Arbeitsverhältnis auf beidseitigen Wunsch hin aufgelöst wurde. Der Frau und dem Mann wurde während der dreimonatigen Probezeit gekündigt. Als Grund gibt Mojuga an, dass sich für die beiden herausgestellt habe, dass ihnen der «Wechsel in die auf die Jugendlichen fokussierte Arbeit in dieser Weise nicht entspreche».
Was mit dieser Formulierung genau gemeint ist, könne sie aus «arbeitsrechtlichen Gründen» nicht sagen, so Gabrielle Zurbuchen, regionale Jugendbeauftragte von Mojuga.
Gemeinderat mit böser Vorahnung

