Am Neujahrsapéro im Januar sollten die diesjährigen Gewinner des Mönchaltorfer Förderpreises bekanntgegeben werden. Wegen Corona sagte der Gemeinderat den traditionellen Anlass aber ab. Die Vergabe der drei Förderpreise fand kürzlich im kleinen Rahmen dennoch statt. Die Jury, bestehend aus SP-Gemeinderätin Andrea Larry, Gemeinderat Rolf Möckli (SVP) und einem Mitglied des Mönchaltorfer Forums, überreichte die mit 1000 Franken dotierten Preise jeweils einzeln an eine Vertreterin der Projekte.
Die Anzahl der Bewerbungen für den Preis war heuer aber bescheiden – nur gerade drei Projekte wurden laut SP-Gemeinderätin Andrea Larry eingereicht. Somit darf sich jede Projektvertreterin und jeder Vertreter mit einer Bewerbung über den Preis freuen. Im letzten Jahr bei der Premiere waren es immerhin noch elf Kandidaturen. Larry erklärt sich die geringe Anzahl mit der Corona-Situation in diesem Jahr. «Viele Projekte wurden deshalb wohl nicht realisiert.»
Doch es sei keineswegs selbstverständlich, dass jeder der drei Vorschläge auch einen Preis verdiene, sagt Larry. «Es werden maximal drei Förderpreise vergeben, allenfalls weniger, wenn die Jury von den Projekten nicht überzeugt ist.»
Macher des Jahreskalenders
Peter Schlumpf ist einer der Träger des Förderpreises 2020. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, erhält Schlumpf diesen für sein langjähriges Dokumentieren des Dorfgeschehens durch Filme und Fotografien.

