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Die Stadt, in der «Grüezi» noch dazugehört

Kann Uster punkten? Wie gut die Stadt in anderen Gemeinden ankommt, zeigt sich im Dezember in der SRF-Sendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz».

Das Schloss Uster, der Herzensort von Werner Egli.

Foto: Christian Brändli

Die Stadt, in der «Grüezi» noch dazugehört

Einen ganzen Tag lang drehen für 25 Minuten im Fernsehen: Das hat Werner Egli Mitte August erlebt. Der frühere Ustermer Stadtpräsident stellt in der SRF-Vorabendserie «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» seine Wohngemeinde vor.

Die Sendung ist eine kleine Tour de Suisse. Während einer Woche wird an jedem Wochentag in einer Gemeinde eines Kantons Halt gemacht. In dieser Runde dabei ist neben Uster mit Wald gleich noch eine Oberländer Ortschaft. Urdorf, Küsnacht und Bülach sind die weiteren Stationen. Jeweils ein Gemeindevertreter hat dann die Aufgabe, den anderen vier seinen Wohnort vorzustellen, ganz nach persönlichen Präferenzen und anhand von drei lokalen Besonderheiten. Am Ende jeden Tages bewerten die Gäste ihre Erlebnisse – und am Schluss gibt’s einen Wochensieger.

«Ein anspruchsvoller Tag»

Was genau Egli seinen Gästen gezeigt hat, bleibt bis zur Ausstrahlung der Sendung geheim. So viel aber darf der Immobilienfachmann verraten: Die drei Besonderheiten drehen sich um Tradition, Natur und Freizeit. Und was er auch noch sagen kann: «Es war ein anspruchsvoller Tag. Jede Sequenz ist etwa dreimal aufgenommen worden.» An jedem Standort wurde rund eineinhalb Stunden gedreht. Alles in allem seien sie von 9 bis 21 Uhr unterwegs gewesen. Und das gleich an fünf Tagen, wurde das gleiche Programm doch auch an den anderen Orten absolviert. «Das war anstrengend, hat aber Spass gemacht.» Er habe zwölf interessante Geschichten kennengelernt und vier Menschen, mit denen man eine Woche gemeinsam bestritten habe.

Und zwischendurch habe es auch besondere Begebenheiten gegeben, nicht zuletzt wegen der sensiblen Mikrofone. So musste in Uster der Regisseur etwa einen Kranführer bitten, doch seine Arbeit für zehn Minuten zu unterbrechen. Oder auf einem Truppenübungsplatz gab es etwa ein «Feuer halt» für die SRF-Sendung. Und sogar einmal draussen im Wald war ein akustischen Störer dabei. Doch auch dort konnte der Häcksler für eine Weile zum Schweigen gebracht werden.  

Urban und ländlich

Uster war in jener Drehwoche der erste Ort, an dem Aufnahmen gemacht wurden. Egli, der übrigens von der Schützengesellschaft angefragt worden war, ob er die Stadt am Fernsehen vorstellen könne, begrüsste seine Gäste oben vor dem Schloss, seinem Herzensort. «Für mich ist es eine Ehre, Uster präsentieren zu dürfen.»

Und was macht für den Obmann des Ustertagkomitees seine Wohngemeinde so besonders? «Uster ist Stadt und Dorf zugleich, urban und ländlich. Das ist nicht nur eine Verbindung, sondern auch eine Auseinandersetzung: ein Disput, der fasziniert», wie er betont. Und: «In Uster sagt man sich noch Grüezi, das zeigt, dass man einander noch kennt.»

Pfarrerin stellt Wald vor

Grüezi dürfte man sich auch noch in Wald sagen, der zweiten Gemeinde in der Serie. Wald wird durch Susann Morand vorgestellt. Die ehemalige Pfarrerin reist und wandert sehr gerne.

Und zum Schluss nochmals die Frage an Egli, welche Flecken der Stadt er denn gezeigt hat? Er bleibt dabei, die Zuschauer müssen sich noch bis zum 7. Dezember gedulden, um das zu erfahren.

Die Sendung mit Uster wird am 7. Dezember, jene über Wald am 8. Dezember gezeigt. Wer gewonnen hat, ist am 12. Dezember auf SRF 1 zu erfahren. Die Sendungen werden jeweils von 18.15 bis 18.40 Uhr ausgestrahlt.       

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