Das Landenberghaus im Greifenseer Städtli ist seit knapp sechs Monaten eröffnet. Ein bisschen länger brauchte es für das darin liegende Beizli, bei dem noch die letzten Arbeiten abgeschlossen werden mussten. Kaum erwarten konnte die Eröffnung des Beizlis Pächter Güney Kayalibal. «Ursprünglich hoffte ich, dass wir das Beizli bereits im Sommer eröffnen können.» Kayalibal scheint wohl damals schon geahnt zu haben, was er heute bestätigt: «Das Beizli läuft nur bei schönem Wetter richtig gut.» An kalten und nassen Tagen habe er teilweise nur eine Handvoll Gäste. Dabei bietet das Beizli 40 Innen- und 80 Aussenplätze. «Ich hoffe jetzt auf jährlich 365 Sonnentage», sagt Kayalibal und lacht.
Für die vier Mitarbeiter gebe es aber auch an regnerischen Tagen immer genug zu tun, wie beispielsweise Aufräum- und Putzarbeiten oder das Vorbereiten von Banketts. Diese kann Kayalibal ebenfalls anbieten, da er als Pächter auch den Landenbergsaal, die Pfarrstube und den Chäller managt. Mit dem Beizli kann er so fast 400 Personen bewirten. Um grössere Veranstaltungen durchführen zu können, kann Kayalibal bei Bedarf noch bis zu acht Aushilfskräfte aufbieten.
Absagen wegen Virus
Momentan scheut seine Kundschaft diese Anlässe aber wegen des Coronavirus. «Mir haben in letzter Zeit etwa 20 grosse Gruppen abgesagt», sagt Kayalibal. Vereinsversammlungen, Hochzeiten oder kürzlich die Gemeindeversammlung wurden storniert. «Damit habe ich etwa 1500 Gäste weniger als gerechnet.»

