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Gesellschaft

«Ich erwarte Opfergaben von den Mönchaltorfern»

Im Vorfeld des Mönchaltorfer Neujahrsapéros tritt der Satiriker Renato Kaiser auf. Im Interview sagt der Preisträger des Salzburger Stiers 2020 fröhlich, warum er von einer Gemeindevertreterin belästigt wird.

Renato Kaiser, i m Veranstaltungskalender der Gemeinde Mönchaltorf ist Ihr Programm knapp vor der Kehrichtabfuhr am nächsten Tag aufgelistet – eine Ehre?
Renato Kaiser: Und wie! Ich habe in meinem Leben schon schlimmere Abfuhren erhalten.

Zum Beispiel?
Sagen wir es mal so: Ich wurde auch vor die Türe gestellt. Aber niemand hat mich abgeholt.

«Da die Trophäe des Salzburger Stiers sehr hässlich ist, kriegt sie wohl einen Ehrenplatz im Keller.»

Renato Kaiser, Satiriker

Kürzlich hat mir eine Gemeindevertreterin gesagt, dass Ihr Programm an allen Auftrittsorten dasselbe sei. Aber für Mönchaltorf haben Sie sich bestimmt etwas Besonderes überlegt, oder?
Jaja, die Gemeindevertreterin kenne ich. Beängstigend, wie sie mir an jeden Auftrittsort hinterherreist, die alte Stalkerin. Daher habe ich mir für Mönchaltorf durchaus etwas Besonderes überlegt. Eine Intervention. So ein Verhalten wir ihres ist strafbar.

Sie sind der Präsident des Vereins spoken-word.ch, auf dessen Webseite auch Veranstaltungen aufgeführt sind. Wieso ist diejenige in Mönchaltorf nicht dabei?
Wir wollten es geheim halten, jedoch vergeblich. Die Gemeindevertreterin hat’s rausgekriegt.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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