2019 konnte die kleine Gemeinde Seegräben eine ganze Reihe von über 30 kleineren und grösseren Anlässen begehen, wie am Sonntag bei der Rückschau anlässlich des Neujahrsapéros nochmals aufgezeigt wurde. Die Liste reicht etwa von der Loktaufe, dem Turnerschränzli, einem Platzkonzert, der Bundesfeier über die Kürbisausstellung bis hin zur Einweihung des Henri-Messikommer-Weges. Im Zentrum stand aber klar die 800-Jahr-Feier, die ihren Höhepunkt mit einem zweitägigen Fest fand.
Zupackender Cheforganisator
Kopf und treibende Kraft hinter dem Anlass war Werner Messikommer. Am Sonntag nun erhielt der Cheforganisator eine Ehrung für seinen gewaltigen Einsatz. Aus einer Reihe von Vorschlägen, die beim Gemeinderat eingegangen waren, wurde der Architekt, der seit seiner Geburt 1951 im Dorf daheim ist, zum Seegräbner des Jahres 2019 gekürt.
Messikommer hatte nicht nur die Turnhalle, in der der Neujahrsapéro stattfand, gebaut. Als begeisterter Turner setzt er sich seit Jahren für den Ortsverein ein, wirkte lange Jahre als Schulpräsident und verfasste diverse ortsgeschichtliche Beiträge. Immer wieder organisierte er aber auch das bekannte Waldfest.
Als «hartnäckiger Ideenverfechter», wie ihn Gemeindepräsident Marco Pezzatti (FDP) in seiner Laudatio charakterisierte, gelang es ihm aber auch gegen verschiedenste Widerstände, die 800 Jahre Seegräben mit einem grossen Fest zu begehen. Die Zusammenarbeit mit ihm sei «unbeschreiblich», meinte Pezzatti mit einem Schmunzeln, «speziell und originell» sein Vorgehen. Dies führe aber auch zu einzigartigen Resultaten. Mit sichtlicher Freude nahm Messikommer die Ehrung vor den rund 150 Seegräbnerinnen und Seegräbner entgegen.

