Abo

Gesellschaft

«Die Rede ist eine Chance, den Frauenfussball populärer zu machen»

Für die 1.-August-Rede hat die Gemeinde Greifensee die Fussball-Nationalspielerin Naomi Mégroz eingeladen. Im Interview erzählt Mégroz, wie sie sich auf die Rede vorbereitet hat.

Die gebürtige Greifenseerin Naomi Mégroz hat bei ihrer 1.-August-Rede in der «Garnhänki» ein Heimspiel. Doch dafür muss die 21-Jährige erst aus Deutschland anreisen, wo sie mitten in der Saisonvorbereitung mit dem SC Freiburg steckt.

 

Naomi Mégroz, Sie sind eine junge sportliche Frau. Mit ihrer 1.-August-Rede werden Sie das Greifenseer Publikum aus den Socken hauen, oder?
Es wird sicher keine Rede wie man es beispielsweise von Politikern gewohnt ist. Wenn eine Sportlerin kommt, kann man sich schon mal sportlich darauf einstellen.

Sportlich im Sinn von herausfordernd?
Sportlich indem ich Erlebnisse mit der Nationalmannschaft preisgebe. Ich habe lustige Abschnitte in meiner Rede. Aber auch ernste, wie man es in einer formellen Rede erwarten kann. Beispielsweise mussten wir uns in Ungarn in einer Garderobe umziehen, die einfach dreckig war. Das WC und die Duschkabine waren schmutzig, sowas waren wir uns nicht gewohnt. Mit dieser Geschichte will ich auf den Umstand hinweisen, dass Sauberkeit eben typisch für die Schweiz ist und die Leute darauf stolz sein dürfen.

«Rapinoe hat sich sehr gut vermarktet und für die Frauenrechte und den Frauenfussball eingesetzt.»

 

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?