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Vom Winde verweht

Der Wind war das bestimmende Thema des zweiten Blues'n'Jazz-Abends in Rapperswil. Wegen der Sturmböen musste das Festival für rund eine Stunde unterbrochen werden.

Der Sturm peitscht an die Bühlerallee zwischen Curtiplatz und Kapuzinerzipfel., Die dunklen Wolken ziehen hinter dem Kapuzinerzipfel auf., Nur Mike Sterki aus Rapperswil konnte am Samstag auf der kleinsten Bühne spielen., Die Wellen schlagen am Blues'n'Jazz auf., Die Bluesrocker King King eröffneten das Blues'n'Jazz am Samstag., Alan Nimmo, der Leadsänger von King King, trat im Schottenrock auf. , Trotz Regen drängten sie die Besucher vor der Bühne., Zuhörer sammeln nach den gröbsten Böen: Nik West auf dem Fischmarktplatz., Auf dem Hafenzipfel muss wegen des Sturms alles dingfest gemacht werden. , An der Bühlerallee waren die Böen besonders gut zu spüren., Der Sturm treibt den See zu Wellen an., Nik West liefert mitreissende Musik und eine extravagante Frisur., Nik West mit ihrer Band im vollen Einsatz., Am Freitag blieb alles trocken: Traktorkestar mischt sich unters Publikum., Traktorkestar - hier ohne Stephan Eicher - lieferte mitreissende Bläsereinsätze.

Ueli Frey

Vom Winde verweht

Nach bestem Wetter am Freitag gab es am Festivalsamstag für das Blues’n’Jazz einen stürmischen Abend. Windböen, starker Regen und Blitze führten dazu, dass das Festival gegen 20 Uhr unterbrochen werden musste. « Dies haben die Verantwortlichen in Zusammenarbeit mit den örtlichen Experten aus Sicherheitsgründen so entschieden », erklärte Marc Lindegger vom Organisationskomitee .

Gegen 21.15 Uhr hatte sich das Gewitter verzogen, so dass der Betrieb auf den Bühnen am Fischmarktplatz und Curtiplatz wieder aufgenommen werden konnte. Der sehr exponierte Kapuzinerzipfel wurde nach dem Auftritt von Lokalmatador Mike Sterki geräumt.

Auch die Essens- und Getränkestände entlang der Bühlerallee wurden geschlossen. Der Sturmwind peitschte so stark, dass die Wogen teilweise bis ans Quai hin aufspritzten.

«Bis auf Känzig&Känzig sowie Pascal Geiser konnten alle Konzerte, zum Teil auf anderen Bühnen, stattfinden », stellte Lindegger klar . Allerdings mussten insbesondere die Auftritte auf der Hauptbühne gekürzt werden, da dort jeweils um 23.45 Uhr Schluss sein muss.

Unterbruch von rund einer Stunde

Die Powerfrau Nik West sammelte ab 21.25 Uhr die vom Wind verwehten Besucher wieder vor der Hauptbühne. Die exzentrische Sängerin und Bassistin heizte den Zuhören mit Funkrhythmen gehörig ein. Und Electro Deluxe setzten da zum Abschluss noch einen drauf. Viele Beine auf dem Fischmarktplatz kamen nochmals richtig in Bewegung.

«Wir sind nochmals mit einem blauen Auge davongekommen», meinte Lindegger nach dem Samstagabend.  « Nichts passiert, zum Glück, allseits richtig reagiert – und deshalb gehört den lokalen Sicherheitsleuten, allen Stagelight-Technikern, den Künstlern, allen Helferinnen und Helfern und last but not least auch unserem grossartigen Publikum für Professionalität, Vernunft und Verständnis ein herzliches Dankeschön. »

Viele Leute am Freitag, wenige am Samstag

Allein, der angekündigte Sturm hatte auch Auswirkungen auf die Besucherzahl. Am Freitag wurden bei bestem Wetter und einigen Schweizer Hauptacts 8600 Eintritte verkauft – viele davon noch an der Abendkasse.

Am Samstag gab es auf dem Festivalgelände deutlich mehr Platz. Dies schon zum noch trockenen Auftakt. Am Schluss war auf dem Fischmarktplatz vielleicht noch ein Viertel der Menge des Vorabends beim Auftritt von Stephan Eicher & Traktorkestar präsent.  

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