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Gesellschaft

Opernball mit Tradition, Neujahrsball mit Moderne

Zum zweiten Mal findet im Februar der Opernball Uster statt. Organisatorin Eleonore Bunschi sagt, dass ihre Gäste keine neuzeitlichen Trends suchen, sondern sich von der Tradition angezogen fühlen. Damit würden sie sich vom etablierten Neujahrsball-Publikum unterscheiden.

Für das vornehme Ustermer Publikum bietet das noch junge Jahr gleich zwei Tanzbälle. Während der traditionelle Neujahrsball schon fest ins Ustermer Programm gehört, feierte der Opernball  im Jahr 2017 Premiere. Nun findet er am  2. Februar zum zweiten Mal statt. 

«Die Stadt verträgt zwei Tanzbälle.»

Brigitte Oertli, Organisatorin Neujahrsball

Organisatorin des Opernballs  Uster ist Eleonore Bunschi. Am Neujahrsball sei sie zwar nie gewesen, doch sie verfolge seit zwei Jahren die Berichterstattung darüber. Ihr Fazit: «Wir haben festgestellt, dass unser Opernball ein anderes Publikum anspricht. Ein Publikum, welches weniger neuzeitliche Trends sucht, sondern sich von traditioneller Kultur angezogen fühlt .» Den Neujahrsball sehe sie deswegen nicht als Konkurrenzveranstaltung. Wegen der  grossen Unterschiede sei aber auch eine Zusammenarbeit «schwer vorstellbar», sagt Bunschi.

Tanzmusik für jüngere

Brigitte Oertli, Mitorganisatorin des Neujahrsballs Uster, sieht die beiden Anlässe auch nicht als Konkurrenzveranstaltung. «Schon die beiden Namen ‹Neujahrsball› und ‹Opernball› sprechen verschiedene Zielgruppen an.» So sei wohl auch der Fokus ein anderer, vermutet Oertli. Beim Opernball, welcher ein Vereinsanlass ist und welcher alle zwei Jahre stattfindet, liege dieser gemäss Programm auf den Darbietungen.

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