Gesellschaft

Rahel's Teeniecorner - Wincent Weiss im Interview

Der deutsche Songpoet war anlässlich des Erscheinens seines ersten Albums «Irgendwas gegen die Stille» zu Gast bei Züriost.

(Foto: zvg), (Foto: Reto Rüegg) Wincent Weiss mit Interviewerin Rahel Rüegg

Rahel's Teeniecorner - Wincent Weiss im Interview

Den passenden Soundtrack für die grossen emotionalen Momente im Leben gesucht? Wincent Weiss gefunden!

Mitte April erschien das Album-Debut mit dem Titel «Irgendwas Gegen die Stille». Insgesamt 13 Songs, die viel mehr sind, als lediglich «irgendwas gegen die Stille». Es sind Geschichten und Momentaufnahmen aus dem Leben. In Songs und Arrangements gegossen, die man nicht mehr so leicht aus dem Kopf bekommt. Eine Karriere, die gewachsen ist. Vom Traum eines Teenagers im Schleswig-Holsteinischen Städtchen Eutin zu den Live-Auftritten mit eigener Band vor mehreren zehntausend Menschen im vergangenen Jahr. Als Support-Act auf den Konzerten von Künstlern wie Andreas Bourani, Unheilig, Niila oder Max Giesinger. Und auf der ersten eigenen Tour letztes Jahr im Dezember, auf der alle Städte durchweg «sold out» meldeten.

Für Rahel’s Teeniecorner stand Wincent Weiss Red’ und Antwort.

Rahel: Dein im April veröffentlichtes, erstes Album heisst «Irgendwas gegen die Stille». Was stört dich an Stille? Bist du ein Mensch, welcher immer in Aktion sein muss?

Wincent: Ich bin jemand der Musik liebt, in jeder Möglichkeit Musik hört und singt. Wenn ich irgendwo bin, wo Stille herrscht, habe ich schnell die Kopfhörer eingestöpselt.

Rahel: Für dein erstes Album hast du dir reichlich Zeit gelassen. Weshalb?

Wincent: Vor vier Jahren habe ich das erste Mal einen Song für das Album geschrieben. Lange Zeit arbeitete ich in einem Restaurant und hatte dadurch nur nachts oder an freien Tagen Zeit, Songs zu schreiben. Deswegen kam nicht so viel zustande. Erst als ich von meiner Plattenfirma unter Vertrag genommen wurde, konnte ich mich intensiver auf das Songschreiben konzentrieren.

Rahel: Beschreib doch bitte dein Album in eigenen Worten? Was erwartet den Liebhaber deutscher Popmusik?

Wincent: Die Songs sind meist autobiografisch und handeln von Erfahrungen aus meinem Leben. Ich hoffe, dass die Leute, welche das Album hören mich besser kennenlernen möchten.

Rahel: Hast du auf «Irgendwas gegen die Stille» alle Songs selbst geschrieben oder arbeitest du auch mit Co-Autoren zusammen?

Wincent: Ich arbeite fast nur mit Co-Autoren.  Ich bringe Ideen ein oder erzähle diesen die Geschichte worüber der Song handeln soll. Danach arbeiten wir in Songwritingsessions daran, daraus Lieder umzusetzen.

Rahel: Wie sehen deine musikalischen und privaten Zukunftspläne aus?

Wincent: Im November werde ich auf Club-Tour gehen. Vorher darf ich aber noch ein paar Openair-Festivals spielen, worauf ich mich sehr freue. Für Privates ist da kaum noch Zeit. Gerne würde ich irgendwann wieder in meine alte Heimat im Norden ziehen. Mehr ist derzeit noch nicht geplant.

Rahel: Gibt es spezielle Musiker mit denen du in Zukunft gerne arbeiten würdest?

Wincent: Ich möchte ganz gerne ein Duett mit einer Sängerin aufnehmen. Sarah Connor oder Yvonne Katerfeld wäre meine Wunschkandidatinnen.

Rahel: Kürzlich hast du drei mal hintereinander hier in der Schweiz vor begeistertem Publikum gespielt. Wann sieht man dich wieder auf Schweizer Bühnen?

Wincent: Ich bin am Samstag den 10. Juni am Argovia-Festival auf dem Birrfeld (Anm. d. Red.: Regionalflugplatz bei Lupfig AG) sowie im Dezember in Basel, Bern und Zürich wieder auf Schweizer Bühnen anzutreffen.

Autor: Rahel Rüegg

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