Wir alle haben eine schwierige Zeit hinter uns, aber es wird noch schlimmer werden. Sämtliche Medien haben schon mit warnendem Ton darauf hingewiesen: Am 25., 26. und 27. Dezember kann man nicht einkaufen, denn die Läden bleiben zu. Die grossen, und auch die kleinen, also etwa Tankstellenshops oder Kioske. Und zu heisst zu, nicht einfach nur in der Nacht, nein, auch am Tag, also immer. Zu! Geschlossen!
Der Bundesrat hat das beschlossen, wegen diesem Dings, dem Virus. In den Kommentarspalten der grossen Newsportale herrscht seither eine Mischung aus Verzweiflung und überschäumender Wut über den Entscheid. Und natürlich ist beides völlig berechtigt. Denn damit bombt uns unsere Regierung quasi zurück ins Mittelalter, wo man auf dem Acker mit blossen gichtgeplagten Händen nach vergammelten Kartoffeln graben musste, um nicht zu verhungern.
Und ja, natürlich tut der Bundesrat das, weil er uns nichts gönnt, mehr noch: weil er uns hasst. Nationalrat Roger Köppel hat das schon richtig bemerkt, als er vor ein paar Tagen seine Sonntagsgipfeli kaufen wollte und die Bäckerei geschlossen war.
500g Reis, 500g Teigwaren, 1 Liter Öl
Doch selbst wenn ein dreitägiges Einkaufverbot natürlich komplett unmenschlich ist, bringt es letztlich nichts, sich darüber aufzuregen. Die Läden bleiben zu, und dieser Tatsache müssen wir uns stellen – und uns darauf vorbereiten, so gut wir können.

