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Schnecken checken

Schnecken checken

Kennen Sie alle Schnecken der Schweiz? Und nein, ich meine nicht heisse Schnecken auf zwei Beinen. Auch wenn die «Ferraris Puppenschnecke» den Namen zum einschlägigen Filmstar hätte. Ich spreche von richtigen Schnecken. 250 verschiedene Arten. Mit Hüsli, ohni Hüsli, gross, klein, hell, dunkel.

Die Plattform www.schneckenchecken.ch bietet dem weichtierverwirrten Menschen Hilfe an. Und da geht es nicht nur um Hüsli ja oder nein, da geht es um Angaben wie «Gehäuse mützen- oder schalenförmig», «Gehäusemündung mit Zähnen oder Lamellen» oder «Gehäuse rechts- oder linksgewunden».

Schnecken

Schnecken zu checken ist super. Weil es so toll tönt, sage ich das halt auch gerne. Schneckenchecken! Und da bin ich wohl nicht die einzige.

Als im September das Programm für das diesjährige Kulturfestival in Effretikon die Redaktion erreichte, waren es Mathilda Maus und ihre Freunde, die uns für wunderbare fünf Minuten einen Lachflash schenkten. Neben Frieder Frosch sollte im Mundart-Puppentheater nämlich auch Jäck de Schnägg einen grossen Auftritt haben.

Jäck de Schnägg. Man lasse sich dies mal auf der Zunge zergehen. Oder in den Ohren? Egal wo, Jäck de Schnägg ist bei uns seither allgegenwärtig. Ob Jäcks Hüsli nun rechts- oder linksgewunden ist, wissen wir nicht. Auch seine Art ist uns unbekannt. Ist er eine Zweizähnige Schliessmundschnecke? Eine Kleine Walddeckelschnecke? Eine Aufgeblasene Haarschnecke? Oder doch ein Helles Kegelchen?

Was ich zu 100 Prozent weiss: «Nummer 1257»  ist eine Helix Pomatia. Eine Weinbergschnecke. Sie (er?) ist nämlich die Göttischnecke meiner Schwester. Wie ich bereits in meinem Beitrag über die eingelegten Hirnis erklärte, haben spezielle Geschenkwünsche einen besonderen Stellenwert in unserer Familie. Und als sich meine Schwester in einer schwachen Minute eine Schnecke zu Weihnachten wünschte, gab ich alles, um ihr diesen Wunsch auch erfüllen zu können.

Stricken für Schweinehirnis

27.11.2019

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Die Schneckenfarm in Elgg züchtet die Tiere, um sie als Delikatessen zu verkaufen. Doch eine Zucht funktioniert bekanntlich nur mit guten Genen. Die heissblütigsten Schnecken werden darum nicht etwa gegessen, sondern dürfen sich in der Zuchtanlage austoben. Und für ebendiese Hengste werden Patenschaften angeboten.

Einmal im Jahr gibt es einen Götti-Tag, an dem man «seine» Schnecke besuchen kann. Hat dieses Jahr corona-bedingt leider nicht geklappt. Genauso wenig, wie die Schnecken-House-Party. Schade schade. Aber bald ist ja wieder Weihnachten. 

Lea Chiapolini will doch eigentlich gar nicht so viel. Nur ein schönes Leben, gutes Essen, viel zu lachen und ab und zu etwas zu motzen. Und natürlich immer Recht haben. Aber dies ist ihr erstes Leben. Sie übt noch.

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