Insiderinfos zum «Brienzer Rutsch» für Zürcher Feuerwehren
Bauma
Der massive Bergrutsch im bündnerischen Brienz brachte den Sicherheitsorganen enorm Arbeit – und löste starke Emotionen aus. Was das konkret bedeutet, erfuhren Zürcher Feuerwehrleute in Bauma.
Es war für einmal ein Vertreter aus den eigenen Reihen, der mit dem traditionellen Gastreferat die Delegiertenversammlung (DV) des Kantonalen Feuerwehrverbands Zürich (KFV ZH) eröffnete. Doch Roland Farrér, Zentralpräsident des Schweizerischen Feuerwehrverbands (SFV), sprach am Anlass vom Freitagabend in Bauma nicht über ein feuerwehrtypisches Thema, sondern über ein geologisches. Und eines, das die ganze Schweiz bewegte: den Bergsturz, der Hunderttausende Kubikmeter Fels in das kleine Bündner Dorf Brienz hinunterschob.
Ein Einsatz, der Jahre dauert
Farrér, bis Ende 2025 Kommandant der Feuerwehr der Gemeinde Albula, zu der auch die Fraktion Brienz gehört, war an vorderster Front dabei. Bei einem Ereignis, das «kein normaler Einsatz war», denn dieser Einsatz läuft schon seit Jahren und dauert an.

