Als sie ihren Job verlor und ihre Katze starb, begann sie Feuer zu legen
Mutmassliche Brandstifterin von Elgg
Die 44-jährige Tatverdächtige wuchs in Elgg auf, dennoch kannte sie kaum jemand im Dorf. Laut Weggefährten führten «eine Fülle an Problemen» bei der Einzelgängerin zur Brandserie.
Monatelang ermittelte die Kantonspolizei Zürich fieberhaft wegen der jüngsten Serie an Brandstiftungen im Landstädtchen Elgg, führte nächtliche Ein- und Ausfahrtskontrollen sowie Observationen durch. Doch als die Fahnder die mutmassliche Täterin endlich identifiziert hatten und sie am Sonntagnachmittag in ihrer Wohnung mitten in Elgg festnehmen wollten, war die 44-Jährige nicht zu Hause.
Entgegen bisherigen Medienberichten wurde die ortsansässige Schweizerin nicht bei sich daheim verhaftet, sondern bei einer Nachbarin, bei der sie Kaffee trank. Das bestätigen mehrere Quellen unabhängig voneinander, darunter auch der frühere SP-Kantonsrat Bernhard Egg: «Wir sind aus allen Wolken gefallen – so eine Geschichte kann man nicht erfinden», sagt er dieser Redaktion.

