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So verliefen die dramatischen Minuten beim Grossbrand in Wetzikon

Wie geht es nach dem Feuer nun weiter? Bei der Besitzerin des Foodtrucks regiert das Prinzip Hoffnung. Und die Erleichterung.

Der Vorfall in der angrenzenden Autogarage verbrannte auch den Foodtruck, der davor stand.

Foto: Eleanor Rutman

So verliefen die dramatischen Minuten beim Grossbrand in Wetzikon

Foodtruck-Besitzerin im Interview

Beim Feuer an der Motorenstrasse wurde niemand verletzt. Doch mit dem Aufräumen kommt für viele Betroffene die Frage: Wie geht es nun weiter? Bei der Besitzerin des Foodtrucks regiert das Prinzip Hoffnung.

Am Montagabend kam es zum Grossbrand in einer Autowerkstatt an der Motorenstrasse in Kempten. Die Flammen griffen dabei auch auf den Thai-Foodtruck von Yuphaporn Runge über. Dieser wurde vollständig zerstört.

Besonders tragisch: Erst am 14. Juni hatte die Besitzerin die Eröffnung des Imbisswagens gefeiert. Nun erzählt sie, wie sie den Abend erlebt hat.

Frau Yuphaporn Runge, Sie waren vor Ort zur Zeit des Vorfalls?

Yuphaporn Runge: Ja, es war später Nachmittag – ich war im Truck und habe noch aufgeräumt. Da stürzte plötzlich der Besitzer der Autogarage heraus und schrie, ich solle den Truck sofort verlassen und das Gas abstellen. Ich bin sehr erschrocken, habe den Gashahn noch abdrehen können und mich dann sofort in Sicherheit gebracht. Durch eine schnelle Bewegung habe ich mir dabei das Knie etwas verdreht. Sonst ist mir zum Glück nichts passiert.

Lesen Sie hier, wie die Anwohnerinnen und Anwohner das Feuer erlebt haben.

Ihr Foodtruck war noch ganz neu. Wie fühlen Sie sich?

Ich bin sehr bestürzt. Der Wagen hatte mich 48’000 Franken gekostet. Das Geschäft fing gerade erst an zu laufen. Die Kunden wussten langsam, dass es thailändisches Essen um die Ecke gibt. Viele Leute aus den umliegenden Bürogebäuden kamen deshalb schon zu mir.

Konnten Sie bereits mit dem Besitzer der Autogarage reden?

Nein, der Inhaber mochte gestern nicht reden. Er sagte, er werde mich anrufen. Das heisst, ich warte jetzt erst mal ab. Aber ich bin schon sehr traurig über das Ganze.

Und wie geht es jetzt weiter?

Ich hoffe, dass die Abklärungen mit der Versicherung gut laufen. Meine Tochter hilft mir dabei. Wenn alles klappt, werde ich mir hoffentlich wieder einen Foodtruck kaufen können. Denn ich bin geschieden und muss deshalb meinen Lebensunterhalt selbst verdienen.

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