In der Nacht auf Dienstag ist Sturmtief Bernd über die Schweiz gezogen. Das Tösstal blieb aber unversehrt. Dies bestätigten die Feuerwehrkommandanten am Dienstagmorgen auf Anfrage. Es kam zu keinen Einsätzen.
Anders war die Situation in Winterthur. Während das Stadtgebiet grösstenteils verschont blieb, wurde der Weiler Radhof im Nordwesten stark getroffen. Dies schreiben Schutz und Intervention Winterthur sowie die Stadtpolizei in einer gemeinsamen Mitteilung. Die Feuerwehr musste zahlreiche Strassen und Wege freiräumen und zusammen mit Dachdeckern beschädigte Häuser notfallmässig reparieren, um Folgeschäden durch Wasser zu verhindern.
Nur wenige Sandsäcke
Trotz der anhaltenden Regenfälle müssen im Tösstal keine grossflächigen Schutzmassnahmen gegen ein mögliches Hochwasser getroffen werden. So hat die Feuerwehr Zell nur an einer Stelle in Rikon Sandsäcke verlegt: «Damit wollen wir verhindern, dass Wasser vom Tobelbach zu einem Bauernhof fliest», erklärt Feuerwehrkommandant Roman Siegenthaler am Donnerstagmorgen.
«Viel wichtiger ist, dass man schnell agieren kann.»
Christian Wullschleger, Kommandant Feuerwehr Turbenthal-Wila-Wildberg

