Er wurde in den vergangenen zwölf Monaten grundlegend modernisiert und erweitert und ist als erstes derart projektiertes Gebäude des Kantons Zürich ein Pionierbau – doch genau das, was denn so besonders ist am Verkehrspolizei-Stützpunkt im Hinwiler Betzholzkreisel, das sieht man nun gar nicht. Denn es handelt sich um ein Vier-Stufen-Sicherheitskonzept.
Ab Zone zwei nur noch mit Spezialschlüssel
Was sich hinter der technischen Bezeichnung verbirgt, realisiert nur, wer ins flache Gebäude mit seiner rötlichen Betonfassade hinein will. Er kommt nämlich genau bis zur Stufe beziehungsweise Zone eins, sprich dem Eingangsraum, und nicht weiter.
Bereits in die Zone zwei gelangt man nur in Begleitung eines Polizisten, der einem mit einem Spezialschlüssel die elektronisch verriegelten Türen öffnet. Zum Beispiel, wenn man für eine Einvernahme antraben muss. Oder wenn man vorübergehend festgenommen und in einem der sechs sogenannten Abstandsräume einquartiert wird. Auch in diesen kleinen, weissen Zellen spielt Sicherheit eine grosse Rolle. So hat es – im Gegensatz zu früher – in den Räumen keinerlei scharfkantige oder demolierbare Gegenstände mehr. «Dadurch sind Selbstverletzungen von Arrestanten praktisch unmöglich», sagt Reto Mülli, Dienstchef des Verkehrszugs Hinwil.
Mannshohe Waffentresore

