Stadtpolizei zieht Äxte und Säbel aus dem Verkehr
Die Stadtpolizei Uster hat kürzlich nach einer Hausdurchsuchung 58 Hieb- und Stichwaffen sichergestellt.Auf dem getwitterten Bild der Polizei sind unter anderem Doppeläxte, japanische Langschwerter – sogenannte Katanas – und Dolche zu sehen. Andreas Dambach, Stellvertretender Kommandant der Stadtpolizei Uster, betont aber, dass diese nicht beidseitig geschliffen seien, weshalb sie im Sinne des Waffengesetzes nicht als Waffen, sondern als «gefährliche Gegenstände» gelten würden.
Statthalteramt entscheidet
Wieso die Durchsuchung in Uster angeordnet wurde, kann Dambach wegen des laufenden Verfahrens nicht sagen. Die Waffen sind zurzeit bei der Kantonspolizei gelagert. Über eine etwaige Beschlagnahmung entscheidet nun das Statthalteramt Uster. Was danach mit den Gegenständen passiert, könne noch nicht beantwortet werden, heisst es vonseiten des Amts.
