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Erstaunliches aus Gaza – oder doch nicht

Ein Truck mit Hilfsgütern überquert die Grenze zum Gaza-Streifen in Rafah. Die Hilfsgüter sind für die Bevölkerung bestimmt, das sieht auch Ernst Eberhard so. Doch die Regierung, also die Hamas, missachte ihr Volk.

Foto: EPA/STRINGER

Erstaunliches aus Gaza – oder doch nicht

Leserbrief

Ernst Eberhard

Dürnten

Unzählige der im Stich gelassenen Einwohner von Gaza sind in ein Lager der Uno eingebrochen, um sich mit Lebensmitteln zu versorgen. Sind das nun Diebe, die man bestrafen müsste? Die Hilfsgüter sind doch für die Bevölkerung bestimmt, die sie sich nun geholt hat. Wo bleibt die Uno, um sie zu verteilen?

Es zeigt sich ein sehr düsteres Bild für die Einwohner des Gaza­streifens: Die Versorgung aus Israel bleibt aus wegen des Kriegs, den die Hamas gestartet hat. Sie kommt nicht oder nur spärlich von den arabischen Bruderländern, aus denen die meisten «Palästinenser» stammen und wo man ihre Rückwanderung verweigert. Sie kommt nur schleppend von der Uno.

Wer ist für diese Misere verantwortlich? Wieder einmal Israel? Vor ein paar Jahren waren sehr viele der «Palästinenser» Grenzgänger, die in Israel arbeiteten und dort gute Beziehungen unterhielten. Die Hamas sieht sich ja als Regierung in Gaza. Sie wäre verantwortlich für das Wohl ihrer Einwohner. Aber diese «Regierung» ist ein übler Parasit, der das Volk missachtet, missbraucht, nur Eigeninteressen im Auge hat. Wenn die israelische Armee sie entmachten kann, dann im Inter­esse der Gaza-Einwohner. Keine leichte Aufgabe. Wird sie gelingen – und zu welchem Preis?

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