So richtig festlegen will er sich bei der Frage nach den Zielen nicht. «Einfach meine Leistung abrufen», sagt der Volketswiler BMXler Kevin Schunck vor den Olympischen Sommer-Jugendspielen in Buenos Aires. Seine Zurückhaltung hat mehrere Gründe. Zum einen blickt der 17-Jährige auf eine enttäuschende Junioren-Weltmeisterschaft im Juni zurück, wo er als Mitfavorit bereits nach den Vorläufen auf der Strecke blieb.
Dazu kommt, dass Schunck über die aussereuropäische Konkurrenz an den Jugendspielen wenig weiss und die Bahn in der argentinischen Hauptstadt nur von Bildern kennt. «Es ist eine strenge Bahn, auf der man viel ‹trampen› muss – mit einem steilen Starthügel und langen Kurven. Das sollte mir sogar entgegenkommen», sagt er.
Drei von 39 aus der Region
Allzu hohe Erwartungen schürt allerdings auch Swiss Olympic nicht. «Podestplätze sind nicht das Wichtigste für uns», bekräftigt Corinne Staub, die als Chef de Mission von Swiss Olympic die Schweizer Delegation anführt. «Vielmehr sollen die Talente an einem Multisportanlass in dieser Dimension Eindrücke und Erfahrungen sammeln, die sie im Hinblick auf ihre weitere Sportlerlaufbahn weiterbringen.»
«Podestplätze sind nicht das Wichtigste für uns.»
Corinne Staub, Chef de Mission von Swiss Olympic

